Auweiler-Esch Aktuell (ehemals NVZ)

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Archive for the ‘Was ist geplant?’ Category

Regionalratssitzung am 16.3.2018 ist öffentlich

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Die Regionalrazssitzung am 16.3.2018 ist eine öffentliche Sitzung.

Es besteht die Möglichkeit auf der Besuchertribüne an der Sitzung teilzunehmen und die für Auweiler-Esch historische Entscheidung live zu erleben.

Die Sitzung ist am Freitag, den 16.3.2018 um 10 Uhr

im Dienstgebäude der Bezirksregierung Köln, Plenarsaal H 200 (2.Etage),

Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln

 

Link: Tagesordnung

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Written by Chefredakteur

Februar 26, 2018 at 7:30 pm

Regionalrat – Siedlungsflächen für Auweiler-Esch sollen beschlossen werden

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Die Stadt Köln macht nun ernst. Nachdem das Regionalplanänderungsverfahren 1 Jahr geruht hat, steht für die Regionalratssitzung am 16.3.2018 eine Beschlussvorlage zu den Siedlungsflächen für Auweiler-Esch auf der Tagesordnung. Die Beschlussvorlage sieht vor, dass sämtliche Flächen aus dem Entwurf als Siedlungsflächen freigegeben werden sollen.

Die Beschlussvorlage für den Regionalrat kann man hier nachlesen:

https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/gremien/regionalrat/sitzungen_regionalrat/sitzung_16/06.pdf

Kommentar: Wir empfehlen an dieser Stelle ausdrücklich die Lektüre der Beschlussvorlage. Es ist schon erstaunlich, wie die Bedenken der Naturschutzverbände ignoriert werden. Anlage 1 ab Seite 19

Siedlungsfläche 3 im Januar 2017

Written by Chefredakteur

Februar 24, 2018 at 4:42 pm

Ratsvorlage 2698/2016 Wohnungsbauoffensive

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Auf der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 15.12.2016 und auf der Ratssitzung am 20.12.2016 gab es jeweils den Tagesordnungspunkt „Wohnungsbauoffensive“ Vorlage Nr. 2698/2016.

Die Vorlage hat die Art der Vermarktung der geplanten Wohnbauflächen (siehe auch Beschlussvorlage „STEK Wohnen, neue Flächen für den Wohnungsbau“ 1028/2015)  zum Inhalt.

Quelle zu 2698/2016: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=63244&voselect=15180

Die Rats-Vorlage 2698/2016 sieht vor, dass die auf diesen Flächen gebauten Wohnungen nach einem Schlüssel aufgeteilt werden:

  • ca. 40% der Wohnungen öffentlich gefördert sind
  • ca. 40% der Unterbringung von Flüchtlingen dienen wird und
  • die verbleibenden ca. 20% der Wohneinheiten dem frei finanzierten Wohnungsbau zugehören.

In der Anlage 1 „1.6-Chorweiler“ sind die Flächen für Stadtbezirk Chorweiler aufgelistet. Auf Seite 6 dann die Fläche „Auweiler Süd-Ost“ im Erholungsgebiet Stöckheimer Hof neben der Hermann-Löns-Straße, Am Köchhof und der Pescher Straße.

2698-2016-anlage_1-6

Die Bezirksvertretung Chorweiler hat die Vorlage 2698/2016 einstimmig abgelehnt. Der Rat der Stadt Köln hat die Vorlage 2698/2016 am 15.12.2016 mit einem gemeinsamen Änderungsantrag (Link: AN/2127/2016 ) von CDU und Grünen abgeändert beschlossen. Aufgrund des Änderungsantrages AN/2127/2016 wurde die hier dargestellte Fläche Auweiler Süd-Ost aus der Verwaltungsvorlage 2698/2016 herausgenommen. Sie wird daher nicht zeitnah (2017) zur Vermarktung und Bebauung freigegeben.

Quelle: Ratssitzung vom 15.12.2016 https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0040.asp?__ksinr=15180

dann Tagesordnungspunkt 10.50 Wohnungsbauoffensive Vorlage 2698/2016 und AN/2127/2016

 

In der Ratssitzung am 20.12.2016 gab es auch den Tagesordnungspunkt „10.37 Umsetzung STEK Wohnen, neue Flächen für den Wohnungsbau“ 1028/2015 . In Anlage 23 aus der Beschlussvorlage STEK Wohnen findet man weitere Informationen zu den geplanten Siedlungsflächen für Auweiler:

1028_2015_anlage_23_1

und an am Ende des Dokumentes folgende Formulierung:

1028_2015_anlage_23_2

Anmerkung:

  • Hahnerweg ist einer andere Bezeichnung für Fläche Auweiler Süd-Ost im Erholungsgebiet Stöckheimer Hof
  • Nordwestl. Greesberger Str. ist die Fläche nördlich des Doktorshofes  (siehe 1028/2015 STEK Wohnen Anlage 2 und Anlage 3a)
  • SB 6 ist der Stadtbezirk Chorweiler

 

Kommentar: Die hier aufgelistete Darstellung der Fläche für Siedlungserweiterungen ist schon länger bekannt. Allerdings steht hier schwarz auf weiß, dass die betroffene Fläche bereits der Stadt Köln gehört. Damit gehören alle rund um Auweiler für Siedlungserweiterungen vorgesehenen Flächen größtenteils bereits der Stadt Köln.

Die direkte Vergabe und Vermarktung der Fläche Auweiler Südost noch in 2017 ist durch den geänderten Beschluss von CDU und Grünen im Rat zunächst verhindert worden. Die Entwicklung der Siedlungsflächen rund um Auweiler sind mit den Beschlüssen vorerst zurückgestellt worden. Zusätzlich ist die Verwaltung der Stadt Köln ist damit beauftragt worden, in 2017 zunächst eine ÖPNV-Bedarfsanalyse zu erstellen. Darüber hinaus fordert der Stadtentwicklungsausschuss (mit der Mehrheit von CDU und Grünen gegen die Stimmen der SPD) für Flächen größer als 10ha Machbarkeitsstudien oder anders geeignete Qualifizierungsmaßnahmen und eine breite Bürgerbeteiligung. Diese Forderung gilt auch für die Siedlungsflächen rund um Auweiler. Damit ist die Verwaltung der Stadt Köln in der Pflicht, genauere Planungen für die Flächen rund um Auweiler zu erstellen und diese der Öffentlichkeit vorzustellen.

Da alle potentiellen Wohnbauflächen rund um Auweiler bereits im Besitz der Stadt Köln sind, ist mittelfristig damit zu rechnen, dass die Flächen erneut zur Bebauung vorgeschlagen werden. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und die Umsetzung von Ratsbeschlüssen durch die Verwaltung der Stadt Köln funktioniert auch nicht immer reibungslos.

Nach wie vor steht zudem weiterhin die Regionalplanänderung für diese Flächen aus, die Voraussetzung für eine Nutzung als Bauland ist.

Hinweis: Am 3.3.2017 findet die 3. Bürgerversammlung der Bürgerinitiative Auweiler-Esch statt.

einladung_versammlung_3_3_2017

Written by Chefredakteur

März 1, 2017 at 7:30 pm

Regionalplanänderung für Auweiler-Esch frühestens in 2017

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Die Bezirksregierung Köln hat der Bürgerinitiative Auweiler-Esch mitgeteilt, dass die Regionalplanänderung für Auweiler-Esch frühestens auf der Regionalratssitzung am 31.3.2017 auf der Tagesordnung stehen wird.

bez-k-termin

 

Written by Chefredakteur

Oktober 24, 2016 at 7:30 pm

Erste Details zur Planungsfläche Greesberger Straße Auweiler

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Hier sind erste Details zur Planungsfläche Greesberger Straße in Auweiler

Fläche 2

Interessant sind auch die Details der Texte. Wir haben eine Fläche von 6,7 ha, die prognostiziert mit Einfamilienhäusern oder Geschoßwohnungsbau bebaut werden soll. Es sind 260 Wohneinheiten prognostiziert. Die Stadt Köln wird bereits als Eigentümer der Fläche genannt.

Quelle Ratsvorlage 1028/2015 STEK Wohnen,  Anlage 3a, Seite 13

Link: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=202992

Written by Chefredakteur

Juni 9, 2016 at 4:30 pm

Veröffentlicht in Was ist geplant?

76 neue Baugebiete ausgewiesen – Stadt will Grünflächen opfern

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Es gab am 26.02.2016 einen aufschlussreichen Artikel im Kölner Stadtanzeiger zu neuen Baugebieten in Köln.
Auweiler-Esch ist dort nicht namentlich erwähnt, hat aber in Kartenübersicht einen deutlich erkennbaren Beitrag zu den neuen Baugebieten in Köln. Wenn man sich die Karte zu dem unten angehängtem Artikel des Köner Stadtanzeiger ansieht, kann man folgendes feststellen. Die Regionalplanänderung ist noch nicht abgeschlossen, aber die neuen Baugebiete in Auweiler-Esch werden von der Stadt Köln bereits als kurz/mittelfristig realisierbar (bis  2019) veröffentlicht.
 Karte Baugebiete 2
Detailansicht: Karte Baugebiete

Quelle: Ratsvorlage 1028/2015 Umsetzung STEK Wohnen, hier neue Flächen für den Wohnungsbau https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=50747&search=1

Aus dem Kölner Stadtanzeiger Online
37.000 neue Wohnungen könnten in den nächsten Jahren in Köln geschaffen werden. Die Stadt könnte sogar ein neues Veedel bekommen. Von Helmut Frangenberg

Köln.

Die Stadtverwaltung hat Flächen für rund 37 000 Wohnungen ausgemacht, auf denen in den nächsten 13 Jahren gebaut werden könnte. Stadtentwicklungsdezernent Franz-Josef Höing hat den mit Spannung erwarteten Plan vorgelegt, mit dem die Stadt auf das Bevölkerungswachstum reagieren will – ein Paket voller Daten und Berechnungen, Karten und Diagrammen, und genug Stoff für spannende Diskussionen. Die Stadt will Frei- und Grünflächen opfern.

„Nutzungskonflikte“ seien intensiv besprochen worden, sagt Ina-Beate Fohlmeister vom Amt für Stadtentwicklung. Alle vorgeschlagenen Flächen hätten verwaltungsintern einen „Interessenausgleich durchlaufen“. Eingriffe in den Inneren und Äußeren Grüngürtel und andere zusammenhängende Grünzüge gibt es nicht. Hier wären die Widerstände im sich anbahnenden schwarz-grünen Bündnis im Stadtrat wohl zu groß geworden. Doch auch manches kleinere Projekt, das nun auf der Liste steht, wird für Einwände und Proteste sorgen, weil man auf Freiräume, Natur oder auch den geliebten Schrebergarten verzichten muss.
Bekommt Köln ein neues Veedel?

Platz für über 19 200 Wohnungen sind bereits über das Wohnungsbauprogramm 2015 ausgewiesen worden. Hinzu kommen nun neue Areale für weitere 17 800 Wohnungen. Darunter sind die großen Projekte im Deutzer und Mülheimer Hafen sowie die Parkstadt-Süd. Auch der seit längerem diskutierte Plan, im Norden den neuen Stadtteil Kreuzfeld entstehen zu lassen, soll umgesetzt werden. Ein ähnlich großes Areal hat die Stadtverwaltung im Umfeld des Merheimer Krankenhauses ausgemacht.

Mehrere Schrebergärten im ganzen Stadtgebiet wie auch landwirtschaftlich genutzte Flächen würden verschwinden. Im Agnesviertel steht nach jahrelanger stillschweigender Duldung der Bauwagenplatz an der Krefelder Straße wieder zur Disposition. Widerstände wird es auch gegen das Verschwinden von grünen Freiflächen im Mediapark geben. Diskutiert wird sicher auch über die Umsetzung der Idee, die schon in Albert Speers Masterplan formuliert wurde, zwischen Innerer Kanalstraße und Sechzigviertel neue Häuser zu bauen.

Auch Neubauten entlang der Pferderennbahn stehen wieder zur Debatte. In der Innenstadt sind größere Flächen im Bereich Eifelwall/Stolzstraße und am Perlengraben ausgewiesen. Die meisten der insgesamt 76 neuen potenziellen Bauplätze sind ganz oder teilweise in Privatbesitz. Hier muss noch mit den Eigentümern verhandelt werden. Hinzu kommt, dass in vielen Fällen die derzeitige Nutzung beendet werden muss. Dies seien „Unwägbarkeiten, die hinsichtlich ihrer zeitlich Auswirkungen schwer zu kalkulieren sind“, heißt es in der Vorlage für die Ratspolitiker.

Keinen Zweifel lässt die Verwaltung daran, dass auch dann, wenn alle Vorschläge umgesetzt würden, längst nicht alle Probleme gelöst sind. 37 000 Wohnungen reichen nicht, auch wenn man weitere 12 000 Wohnungen hinzurechnet, die als „Selbstläufer“ ohne Dazutun der Stadt bis 2029 gebaut werden dürften.

Baulückenprogramm ankurbeln

Es müssten weitere „Flächenpotenziale“ genutzt werden: Die Stadtverwaltung kündigt an, das eingeschlafene Baulückenprogramm wieder aufzunehmen. Rund 14000 Wohnungen könnten so geschaffen werden. Bei einer maßvollen „Innenverdichtung“ durch Aufstockungen, Dachgeschossausbauten oder Neubauten ließen sich rund 4000 bis 5000 Neubauwohnungen schaffen. Neue Perspektiven würden sich ergeben, wenn das Bahnnetz ausgeweitet werden kann. Hoffnung setzt die Kölner Verwaltung auch auf eine verbesserte regionale Zusammenarbeit.

Quelle: http://www.ksta.de/koeln/sote-stadt-koeln-weist-76-neue-baugebiete-aus,15187530,33879426.html

Quelle: Pressemeldung der Stadt Köln zu neuen Baugebieten

http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/mobilisierung-von-bauland-hat-hoechste-prioritaet

Quelle: Ratsvorlage 1028/2015 Umsetzung STEK Wohnen, hier neue Flächen für den Wohnungsbau

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=50747&search=1

Written by Chefredakteur

Februar 29, 2016 at 5:00 pm

Regionalplanänderung Auweiler-Esch, Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung dauert

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Laut Auskunft der Bezirksregierung dauert die Auswertung der Öfentlichkeitsbeteilung zur Regionalplanänderung für Auweiler-Esch auf Grund einer großen Menge von Zuschriften bis zum Sommer 2016. Eine erneute Vorlage zur Beratung im Regionalrat wird also wahrscheinlich frühestens zur Regionalrats-Sitzung im September erfolgen.

Written by Chefredakteur

Februar 24, 2016 at 3:44 pm