Auweiler-Esch Aktuell (ehemals NVZ)

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Einladung zur Infoveranstaltung der CDU am 28.5.2018

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Written by Chefredakteur

Mai 20, 2018 at 12:34 pm

Veröffentlicht in Pressemeldungen

Einladung zur 4. Bürgerversammlung am Freitag den 08.06.2018

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Am 08.06.2018 findet die 4. Versammlung der Bürgerinitiative Auweiler- Esch zum Thema Regionalplanänderung für Auweiler-Esch statt.

Die Bürgerinitiative möchte in den Dialog mit der Bezirksregierung und Vertreten der Stadt Köln eintreten, um zu verstehen auf welcher Basis Entscheidungen getroffen werden, die extreme Auswirkungen auf die zukünftige soziale, ökologische und umweltrelevante Entwicklung in der Region haben.

Es werden Vertreter der Presse und verschiedener Parteien anwesend sein.

Die Versammlung findet am 08.06.2018 ab 19:00 Uhr statt.

Adresse: Feuerwehr Esch, Weilerstrasse 4, 50765 Köln

Written by Chefredakteur

Mai 15, 2018 at 7:38 pm

Infrastruktur, Wohnen und Bauen in der Region Köln/Bonn

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Anbei ein spannendes Interview aus dem Kölner Stadtanzeiger zu Infrastruktur, Wohnen und Bauen in der Region Köln/Bonn mit Reimar Molitor von Region Köln/Bonn e.V.

Zur Person: Reimar Molitor (49) ist Geschäftsführer der Region Köln/Bonn e.V., 1992 gegründet als  Zusammenschluss von Köln, Bonn und Leverkusen sowie der Kreise Rhein-Sieg, Rhein-Erft, des Rhein-Kreises Neuss, des Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreises. (pb)

 

Chef des Kommunalvereins „Das Rheinland investiert Milliarden ohne Ziel vor Augen“

Köln/Region –

„Die Herausforderungen sind enorm. Wir müssen völlig neu denken“, sagt Reimar Molitor (49), Geschäftsführer des Kommunalvereins Region Köln/Bonn. Im Sommer 2019 soll ein Strukturkonzept vorliegen, das den mehr als 3000 Kommunalpolitikern in der Region hilft, für das Rheinland Entscheidungen zu treffen, die über den Tellerrand ihrer eigenen Gemeinden hinausgehen. Entscheidungen über neue Standorte für Siedlungen, den Ausbau des Nahverkehrs und der Straßen, über Freiräume und die Ansiedlung von Betrieben.

Herr Molitor, warum müssen wir völlig neu denken?

Wir müssen die Region endlich als Ganzes begreifen und nicht nur immer darüber reden. Dabei geht es um die Großstädte Köln, Bonn und Leverkusen und 58 Kommunen in den vier Kreisen Rhein-Berg, Oberberg, Rhein-Sieg, Rhein-Erft und im Rhein-Kreis Neuss. Wir können es uns in Zukunft nicht mehr leisten, dass jeder für sich agiert, ohne sich am großen Ganzen auszurichten.

Warum nicht?

Seit den 1970er Jahren ist die Region, vor allem die Rheinschiene mit Köln, Bonn und Leverkusen, ich nenne sie mal die „dicken Hunde“, aus den Fugen geraten. Sie hat sich ausgebreitet und enorm viele Flächen verbraucht, sich selbst den notwendigen Platz geschaffen. Herausgekommen ist teilweise ein Wildwuchs von Strukturen. Das geht heute nicht mehr, weil es kaum noch Flächen gibt und diese umso wertvoller sind.

Und jetzt?

Wir erarbeiten mit der Region ein Konzept, wie die räumliche Entwicklung bis zum Jahr 2040 aussehen könnte. Das dauert drei Jahre und betrifft alle Bereiche. Können wir es uns beispielsweise noch leisten, noch mehr Flächen auf der „grünen Wiese“ zu verbrauchen, Frischluftschneisen zu zerstören, um dann in den Innenstädten über Feinstaubwerte zu diskutieren?

Lassen Sie uns raten …

Natürlich nicht. Wir untersuchen, welche Folgen das Bevölkerungswachstum für die Infrastruktur hat. Welche Flächen kann man besser nutzen? Wir nennen das Nachverdichtungspotenziale. Die Großstädte Köln, Bonn und Leverkusen haben längst damit begonnen, Industriebrachen neu zu bebauen. Mülheim, Clouth, das CFK-Gelände, die Bahnstadt in Leverkusen-Opladen sind positive Beispiele. Da wurden und werden Flächen angefasst, die lange brach gelegen haben. Wenn wir an der Rheinschiene Neubaugebiete ausweisen, muss es vor allem um Geschosswohnungsbau gehen. Ein Projekt wie Widdersdorf Süd in Köln mit hoher Einfamilienhausquote und schlechtem Anschluss an den Nahverkehr darf man nicht noch mehrfach kopieren. Wir müssen lernen, dass jede Entscheidung, zum Beispiel ein neues Wohngebiet in Dormagen, Folgen für die angrenzenden Kommunen hat.

Was meinen Sie damit?

Was ist mit dem Verkehr, der dadurch entsteht? Wohin wollen die Leute, die da wohnen werden? Wo gehen die Kinder in den Kindergarten, in die Schule? Müsste nicht gleichzeitig Gewerbe angesiedelt werden, damit Wohnen und Arbeiten vermehrt wieder an einem Ort möglich sind. In NRW werden zum Glück gerade Milliarden in die Infrastruktur investiert. Die von uns beauftragte Grundlagenuntersuchung zur Mobilität zeigt, dass wir mit diesen Milliarden zwar in 10 bis 15 Jahren große Teile der Infrastruktur erneuert haben werden, aber dass das alles in Summe wahrscheinlich nicht reichen wird. Mehr Menschen bedeuten nun mal mehr Verkehr. Zusätzlich werden wir wie keine andere Region in Deutschland vom weiter steigenden Transitverkehr überrollt, der keinerlei Wertschöpfung in der Region verursacht. Aber trotzdem reihen sich bei uns Lkw und Güterzüge aneinander. Wir sind eine wichtige Drehscheibe in Europa. Dann müssen der Bund und die Europäische Union uns auch mehr Geld für die Infrastruktur geben. Das tun sie derzeit nicht.

Was also tun?

Vielleicht müssen wir das Verkehrssystem komplett neu denken. Ein Ansatz könnte sein, den Transitverkehr besser zu kanalisieren, ihn zum Beispiel stärker auf ein oder zwei Autobahnen wie die A 61 oder die A 3 zu leiten und andere Strecken dafür weniger zu belasten. Nehmen wir das Thema der für die Region so wichtigen Lagen an Bahnhaltepunkten. Dort müssen wir den Wohnraum verdichten. Auf solchen Flächen verbieten sich Einfamilienhaussiedlungen.

Das klingt ziemlich ambitioniert.

Ist es auch. Was wir damit sagen wollen: Jede Frage, die in Bonn, Wesseling oder Rodenkirchen lokal diskutiert wird, steht in einem regionalen Zusammenhang. Daran müssen wir unser Handeln ausrichten. Die Rheinebene und die Börde zum Beispiel sind der Lebensmittellieferant, der Gemüse- und Obstgarten der Region. Sie versorgen auf kurzem Weg Millionen Menschen mit Lebensmitteln. Die Talsperren im Bergischen Land liefern Wasser für Millionen Menschen. Wir müssen behutsam mit diesen Ressourcen umgehen. Die regionale Familie muss sich arbeitsteilig ergänzen. Das bedeutet dann aber in vielen Fällen auch Verzicht. Man kann sich nicht überall alles gleichzeitig leisten.

Das alles will und kann der Verein Region Köln/Bonn managen?

Wir machen das ja nicht allein, sondern koordinieren das mit und für alle in der Region. An diesem Prozess sind die beiden Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, der Nahverkehr Rheinland, die Gebietskörperschaften und viele Verbände und Institutionen beteiligt. Wir touren durch die Stadt- und Gemeinderäte, durch Kreistage. Wir erklären, erläutern, nehmen Fragen und Vorschläge mit. Die Bezirksregierung Köln erarbeitet gerade den neuen Regionalplan, der dann als Rahmen bis 2040 gilt. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat diesen Prozess gerade abgeschlossen und beginnt schon mit der Fortschreibung auf Basis aktueller Zahlen. Wir müssen die Region in einen stabilen Zustand bringen. Einfach immer weiter dranbauen geht nicht mehr. Wir brauchen ein Gesamtkonzept, ein „So-wäre-es-gut-für-uns-alle-Bild“. In der Schweiz sind solche Agglomerationskonzepte längst üblich. Da gilt die Regel: Wer kein solches Konzept vorweisen kann, bekommt keine Fördergelder.

Wann wird das Ergebnis vorliegen?

In einem Jahr dürften wir so weit sein. Derzeit setzen sich vier externe Teams aus Stadt, Verkehrs- und Landschaftsplanern mit all diesen Fragen auseinander. Dieser Prozess wird mit den regionalen Akteuren abgestimmt und in die Politik getragen. Am Ende werden wir die besten Vorschläge zu einem Gesamtkonzept zusammenfügen.

Die So-wäre-es-gut-Bibel?

Könnte man so sagen. Natürlich wird das Wellen schlagen: Die Entscheider waren jahrzehntelang gewohnt, Neues auf verfügbaren Flächen zu beschließen. Sich mit dem Umbau existierender Strukturen zu befassen ist viel mehr Arbeit. Es ist ein tiefgreifender Umbau unserer Region und kein simpler Auftrag nach dem Motto: „Dann tu da mal ein paar Häuschen hin.“ Idealerweise haben wir am Ende ein Zielbild, mit dem wir uns in der Region gemeinsam auseinandersetzen werden.

Was folgt danach?

Daraus entwickeln wir ein Programm mit Projekten, die ständig überprüft und fortgeschrieben werden. Wir fragen uns schon lange: Wie kann das sein, dass wir vor Ort Milliarden in Infrastruktur, Wohnen und Bauen investieren, ohne ein Ziel vor Augen zu haben? Das Zielbild muss zur Richtschnur werden.

Das Gespräch führten Tim Attenberger und Peter Berger

– Quelle: https://www.ksta.de/30405008

Written by Chefredakteur

Mai 15, 2018 at 6:03 pm

Veröffentlicht in Pressemeldungen

Die Frischluftschneisen für Köln sind wichtig!

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Hallo,

Der Erhalt vorhandener Frischluftsschneisen für Köln sollte vor dem Hintergrund dieser Meldung wichtig sein.

Zitat: Amtsblatt der Bezirksregierung Köln, Az.: 53.8817.1-LRP Köln, 16. Januar 2012

„An mehreren Messstationen in Köln ist der ab dem Jahr 2010 geltende Grenzwert für Stickstoffoxid weiterhin erheblich überschritten worden.

Bedingt durch europäische Vorgaben sowie durch Festlegungen im Bundes-Immissionsschutzgesetz und der 39. BImSchV (Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emmissionshöchstmengen) ist die Bezirksregierung daher verpflichtet, eine Fortschreibung des geltenden Luftreinhalteplans für das Stadtgebiet Köln in die Wege zu leiten. Ziel dieser Fortschreibung ist es, mit den darin festgeschriebenen Maßnahmen die Stickstoffdioxidbelastung in Köln so zu senken, dass der Stickstoffgrenzwert baldmöglichst eingehalten wird.“

Pressemeldung der Bezirksregierung Köln von 13.01.2011

Luftreinhalteplan Köln: Öffentlichkeitsbeteiligung beginnt

Köln, den 13.01.2012 15:00 Uhr | Pressemeldung: 006/2012

Am Dienstag, den 17.01.2012 beginnt die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Kölner Luftreinhalteplanes. Nun haben die Bürgerinnen und Bürger bis einschließlich zum 16.02.2012 die Möglichkeit, die Planungen in den Räumen der Bezirksregierung Köln, der Stadt Köln oder auch im Internet unter http://www.bezreg-koeln.nrw.de einzusehen.

Bis zum 01.03.2012 können Betroffenen Stellung zum neuen Luftreinhalteplan nehmen oder Anregungen und Ergänzungen vorschlagen.

Einzelheiten zum Beteiligungsverfahren können im Amtsblatt Nr. 02 der Bezirksregierung Köln vom 16.01.2012 an unter folgendem Link eingesehen werden.

Der Entwurf umfasst über 170 Seiten. Er enthält neben zahlreichen Einzelmaßnahmen im verkehrlichen Bereich insbesondere neue Regelungen für die Kölner Umweltzone. Ziel ist es, die Luftbelastung in Köln zu verbessern. Die Umweltzone soll ausgedehnt und zeitlich gestaffelt verschärft werden.

Folgender Zeitplan ist hierfür vorgesehen:

  • Ab 01. April 2012: Ausdehnung der Kölner Umweltzone
  • Ab 01. Januar 2013: Ausschluss der Fahrzeuge mit roter Plakette
  • Ab 01. Juli 2014: Ausschluss der Fahrzeuge mit gelber Plakette

Die Fortschreibung des Luftreinhalteplans Köln ist notwendig, weil der Stickstoffdioxidgrenzwert im Kölner Stadtgebiet weiterhin erheblich überschritten wird. Die neue Planung hat die Bezirksregierung Köln in mehreren Arbeitsgruppensitzungen im Konsens mit der Stadt und unter Beteiligung zahlreicher Interessengruppen ausgearbeitet.

Regierungspräsidentin Walsken: „Mir ist bewusst, dass sowohl der Stadt Köln als auch allen Betroffenen große Anstrengungen abverlangt werden. Aber die Maßnahmen sind erforderlich, um eine Senkung der Stickstoffdioxidbelastung in Köln zu erreichen und so Gesundheitsgefahren für die Kölner Bürger zu vermeiden. Es ist ein fairer Kompromiss zwischen allen Beteiligten gefunden worden, der sowohl die Belange der Gewerbetreibenden und Industrie berücksichtigt, ohne die Gesundheit der betroffenen Bürgern aus den Augen zu verlieren.“

Um die unterschiedlichen Regelungen zu Umweltzonen in den NRW-Luftreinhalteplänen zu harmonisieren, sollen die Regelungen in Köln weitgehend an den LRP Ruhrgebiet angepasst werden .

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Herausgeber: Pressestelle der Bezirksregierung Köln | Pressemail
Pressetelefon: +49(0)221-147-2163, -2164 und -2170 | Pressefax: +49(0)221-147-3399

Written by Chefredakteur

März 13, 2018 at 1:04 pm

Großmarkt zieht in einen Neubau in Marsdorf

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aus KStA Online vom 10.7.2017

 

Am Ende ging es ziemlich flott: Die Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses des Stadtrates war nach ein paar kurzen Wortbeiträgen fürs Protokoll in wenigen Minuten beendet. Mit einer breiten Mehrheit gab der Fachausschuss grünes Licht für den Großmarktumzug nach Marsdorf. Nur die FDP stimmte dagegen.

SPD, CDU und Grüne haben damit nicht nur ihre Parteifreunde in der Bezirksvertretung Lindenthal überstimmt. Zusammen mit den Linken wurde auch die neu aufkeimende Debatte, ob man denn in Zukunft überhaupt noch einen Großmarkt brauche, beendet.

Auch die CDU steht zu den Beschlüssen, die der Stadtrat bereits mehrfach bekräftigt hatte und die zuletzt auch noch einmal in den Bündnisvertrag mit den Grünen geschrieben worden war: Weil sich alle Optionen für einen regionalen Großmarkt mit einem Standort jenseits der Stadtgrenzen zerschlagen haben, soll es Marsdorf werden.

Koalitionskrise drohte

In den vergangenen Tagen muss es hinter den Kulissen durchaus heftig zugegangen sein. Die Grünen pochten auf die Einhaltung des Bündnisvertrags mit der CDU. Es drohe eine echte Koalitions-Krise, wenn die CDU nicht mitmachen sollte, hieß es. Dann sähe man sich in anderen Themen auch nicht mehr an den Vertrag gebunden.

Eine Abstimmung gegeneinander schien möglich, nachdem die Grünen zusammen mit SPD und Linken ihren Partner bereits einmal überstimmt hatten, als dieser den Wunsch nach einer erneuten Vertagung der Entscheidung auf die Zeit nach den Sommerferien geäußert hatte.

Eine Mitteilung der Stadtverwaltung zum weiteren Vorgehen hatte zudem ungeklärte Fragen ausgeräumt, sodass weitere aufschiebenden Prüfaufträge nicht mehr ernsthaft zu begründen gewesen wären.

So wurde die Verwaltung nun beauftragt, „die Planungen für Marsdorf fortzusetzen mit dem Ziel, dass bis spätestens 2020 das erforderliche Planungs- und Baurecht für die Erstellung des Frischezentrums geschaffen werden.

Hoffnung auf kleinere Fläche

Sie erhielt auch den Auftrag, mit der Interessengemeinschaft der Großmarkthändler in Verhandlungen einzutreten. Hier soll eine Einigung über die zukünftige Betriebsform und den tatsächlichen Flächenbedarf erzielt werden. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass sich die benötigte Fläche in Marsdorf weiter verringern könnte.

Der Zeitplan sieht vor, dass der neue Großmarkt Ende 2023 bezugsfertig ist. Das heutige Areal in Raderberg soll bis spätestens Mitte 2024 geräumt sein. Um bis dahin den Weiterbetrieb garantieren zu können, sind in Raderberg Instandsetzungsmaßnahmen nötig, die mindestens drei Millionen Euro kosten sollen.

CDU-Mitglieder hadern mit der Entscheidung

Im Wirtschaftsausschuss lobten Vertreter von SPD, CDU, Grünen und Linken die Entscheidung als wichtigen Schritt. „Wir stimmen gerne zu“, sagte Jürgen Strahl für die CDU, in der nicht wenige hadern und auf der Seite von Bürgervereinen im Kölner Westen stehen, die gegen den Großmarktumzug nach Marsdorf streiten. Die Bezirksvertretung Lindenthal hatte zuletzt beschlossen, den Großmarkt ersatzlos zu schließen.

SPD, CDU und Grüne haben damit nicht nur ihre Parteifreunde in der Bezirksvertretung Lindenthal überstimmt. Zusammen mit den Linken wurde auch die neu aufkeimende Debatte, ob man denn in Zukunft überhaupt noch einen Großmarkt brauche, beendet.

Auch die CDU steht zu den Beschlüssen, die der Stadtrat bereits mehrfach bekräftigt hatte und die zuletzt auch noch einmal in den Bündnisvertrag mit den Grünen geschrieben worden war: Weil sich alle Optionen für einen regionalen Großmarkt mit einem Standort jenseits der Stadtgrenzen zerschlagen haben, soll es Marsdorf werden.

Kommentar: Wie man an der Reaktion der Nachbargemeinden (siehe http://www.ksta.de/27956396) ist dies sicher noch nicht der letzte Akt in diesem Schauspiel.

 

Written by Chefredakteur

August 22, 2017 at 8:00 pm

Neuer Nachtbus im Bezirk Chorweiler fährt auch Esch/Auweiler an

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Aus KStA Online 16.6.2017

Chorweiler –

Es ist spät am Abend und der letzte Bus weg – ein Problem, das im Kölner Norden des Öfteren vorkommt. Das soll sich ab dem Fahrplanwechsel im Dezember ändern. Die Stadt weitet den Nachtverkehr am Wochenende aus – und der Bezirk Chorweiler erhält einen neuen Nachtbus mit einer eigenen Liniennummer.

Der Rundbus beginnt in Chorweiler – im Anschluss an die Straßenbahnlinie 15 – und fährt einmal in der Stunde über Lindweiler, Pesch, Esch/Auweiler, Roggendorf/Thenhoven, Worringen, Fühlingen und wieder zurück nach Chorweiler. Die Straßenbahnlinie 12 soll ebenfalls im Stundentakt bis nach Merkenich fahren. Momentan ist in Niehl Endstation.

 

Das Angebot gilt in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor Feiertagen. Auch die S-Bahnlinie 11 soll nachts den Kölner Norden bedienen – zumindest „setzten sich Verwaltung und die Kölner Verkehrsbetriebe beim NVR“ dafür ein. Ob es tatsächlich funktioniert, ist noch ungeklärt.

 

 

Written by Chefredakteur

August 22, 2017 at 7:26 pm

Pläne zum Umbau des AK Köln-Nord vorgestellt

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Quelle: KStA von 15.6.2017

Written by Chefredakteur

Juli 7, 2017 at 5:00 pm