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Großmarkt zieht in einen Neubau in Marsdorf

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aus KStA Online vom 10.7.2017

 

Am Ende ging es ziemlich flott: Die Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses des Stadtrates war nach ein paar kurzen Wortbeiträgen fürs Protokoll in wenigen Minuten beendet. Mit einer breiten Mehrheit gab der Fachausschuss grünes Licht für den Großmarktumzug nach Marsdorf. Nur die FDP stimmte dagegen.

SPD, CDU und Grüne haben damit nicht nur ihre Parteifreunde in der Bezirksvertretung Lindenthal überstimmt. Zusammen mit den Linken wurde auch die neu aufkeimende Debatte, ob man denn in Zukunft überhaupt noch einen Großmarkt brauche, beendet.

Auch die CDU steht zu den Beschlüssen, die der Stadtrat bereits mehrfach bekräftigt hatte und die zuletzt auch noch einmal in den Bündnisvertrag mit den Grünen geschrieben worden war: Weil sich alle Optionen für einen regionalen Großmarkt mit einem Standort jenseits der Stadtgrenzen zerschlagen haben, soll es Marsdorf werden.

Koalitionskrise drohte

In den vergangenen Tagen muss es hinter den Kulissen durchaus heftig zugegangen sein. Die Grünen pochten auf die Einhaltung des Bündnisvertrags mit der CDU. Es drohe eine echte Koalitions-Krise, wenn die CDU nicht mitmachen sollte, hieß es. Dann sähe man sich in anderen Themen auch nicht mehr an den Vertrag gebunden.

Eine Abstimmung gegeneinander schien möglich, nachdem die Grünen zusammen mit SPD und Linken ihren Partner bereits einmal überstimmt hatten, als dieser den Wunsch nach einer erneuten Vertagung der Entscheidung auf die Zeit nach den Sommerferien geäußert hatte.

Eine Mitteilung der Stadtverwaltung zum weiteren Vorgehen hatte zudem ungeklärte Fragen ausgeräumt, sodass weitere aufschiebenden Prüfaufträge nicht mehr ernsthaft zu begründen gewesen wären.

So wurde die Verwaltung nun beauftragt, „die Planungen für Marsdorf fortzusetzen mit dem Ziel, dass bis spätestens 2020 das erforderliche Planungs- und Baurecht für die Erstellung des Frischezentrums geschaffen werden.

Hoffnung auf kleinere Fläche

Sie erhielt auch den Auftrag, mit der Interessengemeinschaft der Großmarkthändler in Verhandlungen einzutreten. Hier soll eine Einigung über die zukünftige Betriebsform und den tatsächlichen Flächenbedarf erzielt werden. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass sich die benötigte Fläche in Marsdorf weiter verringern könnte.

Der Zeitplan sieht vor, dass der neue Großmarkt Ende 2023 bezugsfertig ist. Das heutige Areal in Raderberg soll bis spätestens Mitte 2024 geräumt sein. Um bis dahin den Weiterbetrieb garantieren zu können, sind in Raderberg Instandsetzungsmaßnahmen nötig, die mindestens drei Millionen Euro kosten sollen.

CDU-Mitglieder hadern mit der Entscheidung

Im Wirtschaftsausschuss lobten Vertreter von SPD, CDU, Grünen und Linken die Entscheidung als wichtigen Schritt. „Wir stimmen gerne zu“, sagte Jürgen Strahl für die CDU, in der nicht wenige hadern und auf der Seite von Bürgervereinen im Kölner Westen stehen, die gegen den Großmarktumzug nach Marsdorf streiten. Die Bezirksvertretung Lindenthal hatte zuletzt beschlossen, den Großmarkt ersatzlos zu schließen.

SPD, CDU und Grüne haben damit nicht nur ihre Parteifreunde in der Bezirksvertretung Lindenthal überstimmt. Zusammen mit den Linken wurde auch die neu aufkeimende Debatte, ob man denn in Zukunft überhaupt noch einen Großmarkt brauche, beendet.

Auch die CDU steht zu den Beschlüssen, die der Stadtrat bereits mehrfach bekräftigt hatte und die zuletzt auch noch einmal in den Bündnisvertrag mit den Grünen geschrieben worden war: Weil sich alle Optionen für einen regionalen Großmarkt mit einem Standort jenseits der Stadtgrenzen zerschlagen haben, soll es Marsdorf werden.

Kommentar: Wie man an der Reaktion der Nachbargemeinden (siehe http://www.ksta.de/27956396) ist dies sicher noch nicht der letzte Akt in diesem Schauspiel.

 

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Written by Chefredakteur

August 22, 2017 at 8:00 pm

Neuer Nachtbus im Bezirk Chorweiler fährt auch Esch/Auweiler an

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Aus KStA Online 16.6.2017

Chorweiler –

Es ist spät am Abend und der letzte Bus weg – ein Problem, das im Kölner Norden des Öfteren vorkommt. Das soll sich ab dem Fahrplanwechsel im Dezember ändern. Die Stadt weitet den Nachtverkehr am Wochenende aus – und der Bezirk Chorweiler erhält einen neuen Nachtbus mit einer eigenen Liniennummer.

Der Rundbus beginnt in Chorweiler – im Anschluss an die Straßenbahnlinie 15 – und fährt einmal in der Stunde über Lindweiler, Pesch, Esch/Auweiler, Roggendorf/Thenhoven, Worringen, Fühlingen und wieder zurück nach Chorweiler. Die Straßenbahnlinie 12 soll ebenfalls im Stundentakt bis nach Merkenich fahren. Momentan ist in Niehl Endstation.

 

Das Angebot gilt in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor Feiertagen. Auch die S-Bahnlinie 11 soll nachts den Kölner Norden bedienen – zumindest „setzten sich Verwaltung und die Kölner Verkehrsbetriebe beim NVR“ dafür ein. Ob es tatsächlich funktioniert, ist noch ungeklärt.

 

 

Written by Chefredakteur

August 22, 2017 at 7:26 pm

Pläne zum Umbau des AK Köln-Nord vorgestellt

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Quelle: KStA von 15.6.2017

Written by Chefredakteur

Juli 7, 2017 at 5:00 pm

Standortsuche für Großmarkt weiter offen

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Die Standortsuche für den Großmarkt ist weiter offen. Die FDP plädiert weiter für den Großmarkt auf dem Gelände rechts neben der Straße von Esch nach Weiler.

Lageplan: https://nvzkoelnesch.wordpress.com/category/grossmarktgelaende-lindweiler/

Der Großmarkt in unserer Nachbarschaft ist also noch nicht aus dem Rennen ausgeschieden.

Quelle: KStA vom 6.7.2017

Written by Chefredakteur

Juli 6, 2017 at 4:29 pm

„Der Norden wird vernachlässigt“ – Chorweiler Politiker lehnen Verkehrsplan ab

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„Der Norden wird vernachlässigt“
Chorweiler Politiker lehnen Verkehrsplan ab
Aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 8.6.2017
Kommentar: Eine bessere Anbindung von Auweiler/Esch wird von der Verwaltung der Stadt Köln abgelehnt. Verknüpft man diese Aussage mit der ÖPNV-Bedarfsanalyse, die laut Ratsbeschluss im Zuge der geplanten Siedlungsflächenerweiterungen gemacht werden soll, scheint das Ergebnis für Auweiler-Esch  ja schon festzustehen. Kein Bedarf aufgrund geringer Nachfrage, trotz neuer Siedlungsflächen?
Die Bezirksvertretung Chorweiler hat als einzige von 9 Stadtbezirken die Beschlussvorlage zum Nahverkehrsplan einstimmig abgelehnt. Doch entschieden wird im Rat….
Die Beschlussvorlage zum Nahverkehrsplan für den Rat gibt es hier:
3. Nahverkehrsplan der Stadt Köln
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=68203&voselect=17040

Written by Chefredakteur

Juni 15, 2017 at 11:33 am

Stadt stellt Bauland bereit, KStA vom 19.01.2017

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Aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 19.1.2017

Link: http://www.ksta.de/koeln/chorweiler/engpass-auf-dem-koelner-wohnungsmarkt-stadt-stellt-bauland-in-chorweiler-bereit-25570348

ksta-2017-01-19

 

Kommentar: Der Artikel bezieht sich auf die Ratsbeschlüsse zu den Ratsvorlagen 1028/2015 STEK Wohnen und die Vorlage 2698/2016 Wohnungsbauoffensive. Dazu wird demnächst hier ein Blogartikel veröffentlicht. Die im Artikel angesprochene Studie und Bürgerbeteiligung bezieht sich gemäß den Ratsunterlagen nur auf die Entwicklung von Kreuzfeld. Für Auweiler soll zunächst eine ÖPNV-Bedarfsanalyse erstellt werden. (siehe Anlage 23 zur Vorlage 1028/2015 STEK Wohnen)

 

Written by Chefredakteur

Januar 23, 2017 at 7:30 pm

Veröffentlicht in Pressemeldungen

Pressebericht der Kölner Rundschau zur 2.ten Bürgerversammlung

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Rundschau 2te Bürgerversammlung 2

Kommentar: Es gibt einen gültigen Ratsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans Köln NordWest (Link: Beschlussvorlage 2395/2011) vom 24.11.2011. Aufgrund dieses Ratsbeschlusses wurde die Verwaltung der Stadt Köln tätig und hat eine Regionalplanänderung bei der Bezirksregierung eingereicht. Die Aussage, dass es nur um eine mögliche Prüfung von Flächen geht, über die noch nicht entschieden ist, ist daher kritsch zu betrachten. Der fertige Flächennutzungsplan liegt schon lange bereit und wartet nur noch auf die Freigabe durch den geänderten Regionalplan.

weitere Informationen: Auweiler-Esch in 2025

Written by Chefredakteur

Juli 27, 2016 at 7:07 pm