Auweiler-Esch Aktuell

Informationen zu Auweiler-Esch

Archive for Mai 2018

Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens Volkhovener Straße in Esch

leave a comment »

Auf der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 17.5.2018 gab es den Tagesordnungspunkt

TOP 9.2.4: Beschluss über die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens (vorhabenbezogener Bebauungsplan) und zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung
Arbeitstitel: „Volkhovener Straße“ in Köln-Esch/Auweiler

Es handelt sich um um ein Grundstück am Ortsausgang von Esch Richtung Weiler (rechte Seite).

„Geplant ist eine Einfamilienhausbebauung in zweigeschossiger Bauweise mit max. zwei Wohneinheiten. Es sollen im Bereich zwischen Weiler Straße und Volkhovener Straße insgesamt ca. 26 Doppelhäuser, 10 Reihenhäuser, in Gruppen zu je fünf, mit dazugehörigen Garagen, 2 freistehende Einfamilienhäuser sowie ein Mehrfamilienhaus mit angegliederter Tiefgarage und Stellplatzanlage errichtet werden. Die Grundstücksgrößen liegen bei circa 250 m² je Doppelhaushälfte, ca. 120 m² je Reihenhaus und ca. 450 qm je freistehendem Einfamiliehaus“  (Zitat aus der Beschlussvorlage)

 

 

Quelle: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=249726

Advertisements

Written by Chefredakteur

Mai 24, 2018 at 9:06 am

Einladung zur Infoveranstaltung der CDU am 28.5.2018

leave a comment »

Written by Chefredakteur

Mai 20, 2018 at 12:34 pm

Veröffentlicht in Pressemeldungen

Einladung zur 4. Bürgerversammlung am Freitag den 08.06.2018

leave a comment »

Am 08.06.2018 findet die 4. Versammlung der Bürgerinitiative Auweiler- Esch zum Thema Regionalplanänderung für Auweiler-Esch statt.

Die Bürgerinitiative möchte in den Dialog mit der Bezirksregierung und Vertreten der Stadt Köln eintreten, um zu verstehen auf welcher Basis Entscheidungen getroffen werden, die extreme Auswirkungen auf die zukünftige soziale, ökologische und umweltrelevante Entwicklung in der Region haben.

Es werden Vertreter der Presse und verschiedener Parteien anwesend sein.

Die Versammlung findet am 08.06.2018 ab 19:00 Uhr statt.

Adresse: Feuerwehr Esch, Weilerstrasse 4, 50765 Köln

Written by Chefredakteur

Mai 15, 2018 at 7:38 pm

Infrastruktur, Wohnen und Bauen in der Region Köln/Bonn

leave a comment »

Anbei ein spannendes Interview aus dem Kölner Stadtanzeiger zu Infrastruktur, Wohnen und Bauen in der Region Köln/Bonn mit Reimar Molitor von Region Köln/Bonn e.V.

Zur Person: Reimar Molitor (49) ist Geschäftsführer der Region Köln/Bonn e.V., 1992 gegründet als  Zusammenschluss von Köln, Bonn und Leverkusen sowie der Kreise Rhein-Sieg, Rhein-Erft, des Rhein-Kreises Neuss, des Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreises. (pb)

 

Chef des Kommunalvereins „Das Rheinland investiert Milliarden ohne Ziel vor Augen“

Köln/Region –

„Die Herausforderungen sind enorm. Wir müssen völlig neu denken“, sagt Reimar Molitor (49), Geschäftsführer des Kommunalvereins Region Köln/Bonn. Im Sommer 2019 soll ein Strukturkonzept vorliegen, das den mehr als 3000 Kommunalpolitikern in der Region hilft, für das Rheinland Entscheidungen zu treffen, die über den Tellerrand ihrer eigenen Gemeinden hinausgehen. Entscheidungen über neue Standorte für Siedlungen, den Ausbau des Nahverkehrs und der Straßen, über Freiräume und die Ansiedlung von Betrieben.

Herr Molitor, warum müssen wir völlig neu denken?

Wir müssen die Region endlich als Ganzes begreifen und nicht nur immer darüber reden. Dabei geht es um die Großstädte Köln, Bonn und Leverkusen und 58 Kommunen in den vier Kreisen Rhein-Berg, Oberberg, Rhein-Sieg, Rhein-Erft und im Rhein-Kreis Neuss. Wir können es uns in Zukunft nicht mehr leisten, dass jeder für sich agiert, ohne sich am großen Ganzen auszurichten.

Warum nicht?

Seit den 1970er Jahren ist die Region, vor allem die Rheinschiene mit Köln, Bonn und Leverkusen, ich nenne sie mal die „dicken Hunde“, aus den Fugen geraten. Sie hat sich ausgebreitet und enorm viele Flächen verbraucht, sich selbst den notwendigen Platz geschaffen. Herausgekommen ist teilweise ein Wildwuchs von Strukturen. Das geht heute nicht mehr, weil es kaum noch Flächen gibt und diese umso wertvoller sind.

Und jetzt?

Wir erarbeiten mit der Region ein Konzept, wie die räumliche Entwicklung bis zum Jahr 2040 aussehen könnte. Das dauert drei Jahre und betrifft alle Bereiche. Können wir es uns beispielsweise noch leisten, noch mehr Flächen auf der „grünen Wiese“ zu verbrauchen, Frischluftschneisen zu zerstören, um dann in den Innenstädten über Feinstaubwerte zu diskutieren?

Lassen Sie uns raten …

Natürlich nicht. Wir untersuchen, welche Folgen das Bevölkerungswachstum für die Infrastruktur hat. Welche Flächen kann man besser nutzen? Wir nennen das Nachverdichtungspotenziale. Die Großstädte Köln, Bonn und Leverkusen haben längst damit begonnen, Industriebrachen neu zu bebauen. Mülheim, Clouth, das CFK-Gelände, die Bahnstadt in Leverkusen-Opladen sind positive Beispiele. Da wurden und werden Flächen angefasst, die lange brach gelegen haben. Wenn wir an der Rheinschiene Neubaugebiete ausweisen, muss es vor allem um Geschosswohnungsbau gehen. Ein Projekt wie Widdersdorf Süd in Köln mit hoher Einfamilienhausquote und schlechtem Anschluss an den Nahverkehr darf man nicht noch mehrfach kopieren. Wir müssen lernen, dass jede Entscheidung, zum Beispiel ein neues Wohngebiet in Dormagen, Folgen für die angrenzenden Kommunen hat.

Was meinen Sie damit?

Was ist mit dem Verkehr, der dadurch entsteht? Wohin wollen die Leute, die da wohnen werden? Wo gehen die Kinder in den Kindergarten, in die Schule? Müsste nicht gleichzeitig Gewerbe angesiedelt werden, damit Wohnen und Arbeiten vermehrt wieder an einem Ort möglich sind. In NRW werden zum Glück gerade Milliarden in die Infrastruktur investiert. Die von uns beauftragte Grundlagenuntersuchung zur Mobilität zeigt, dass wir mit diesen Milliarden zwar in 10 bis 15 Jahren große Teile der Infrastruktur erneuert haben werden, aber dass das alles in Summe wahrscheinlich nicht reichen wird. Mehr Menschen bedeuten nun mal mehr Verkehr. Zusätzlich werden wir wie keine andere Region in Deutschland vom weiter steigenden Transitverkehr überrollt, der keinerlei Wertschöpfung in der Region verursacht. Aber trotzdem reihen sich bei uns Lkw und Güterzüge aneinander. Wir sind eine wichtige Drehscheibe in Europa. Dann müssen der Bund und die Europäische Union uns auch mehr Geld für die Infrastruktur geben. Das tun sie derzeit nicht.

Was also tun?

Vielleicht müssen wir das Verkehrssystem komplett neu denken. Ein Ansatz könnte sein, den Transitverkehr besser zu kanalisieren, ihn zum Beispiel stärker auf ein oder zwei Autobahnen wie die A 61 oder die A 3 zu leiten und andere Strecken dafür weniger zu belasten. Nehmen wir das Thema der für die Region so wichtigen Lagen an Bahnhaltepunkten. Dort müssen wir den Wohnraum verdichten. Auf solchen Flächen verbieten sich Einfamilienhaussiedlungen.

Das klingt ziemlich ambitioniert.

Ist es auch. Was wir damit sagen wollen: Jede Frage, die in Bonn, Wesseling oder Rodenkirchen lokal diskutiert wird, steht in einem regionalen Zusammenhang. Daran müssen wir unser Handeln ausrichten. Die Rheinebene und die Börde zum Beispiel sind der Lebensmittellieferant, der Gemüse- und Obstgarten der Region. Sie versorgen auf kurzem Weg Millionen Menschen mit Lebensmitteln. Die Talsperren im Bergischen Land liefern Wasser für Millionen Menschen. Wir müssen behutsam mit diesen Ressourcen umgehen. Die regionale Familie muss sich arbeitsteilig ergänzen. Das bedeutet dann aber in vielen Fällen auch Verzicht. Man kann sich nicht überall alles gleichzeitig leisten.

Das alles will und kann der Verein Region Köln/Bonn managen?

Wir machen das ja nicht allein, sondern koordinieren das mit und für alle in der Region. An diesem Prozess sind die beiden Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, der Nahverkehr Rheinland, die Gebietskörperschaften und viele Verbände und Institutionen beteiligt. Wir touren durch die Stadt- und Gemeinderäte, durch Kreistage. Wir erklären, erläutern, nehmen Fragen und Vorschläge mit. Die Bezirksregierung Köln erarbeitet gerade den neuen Regionalplan, der dann als Rahmen bis 2040 gilt. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat diesen Prozess gerade abgeschlossen und beginnt schon mit der Fortschreibung auf Basis aktueller Zahlen. Wir müssen die Region in einen stabilen Zustand bringen. Einfach immer weiter dranbauen geht nicht mehr. Wir brauchen ein Gesamtkonzept, ein „So-wäre-es-gut-für-uns-alle-Bild“. In der Schweiz sind solche Agglomerationskonzepte längst üblich. Da gilt die Regel: Wer kein solches Konzept vorweisen kann, bekommt keine Fördergelder.

Wann wird das Ergebnis vorliegen?

In einem Jahr dürften wir so weit sein. Derzeit setzen sich vier externe Teams aus Stadt, Verkehrs- und Landschaftsplanern mit all diesen Fragen auseinander. Dieser Prozess wird mit den regionalen Akteuren abgestimmt und in die Politik getragen. Am Ende werden wir die besten Vorschläge zu einem Gesamtkonzept zusammenfügen.

Die So-wäre-es-gut-Bibel?

Könnte man so sagen. Natürlich wird das Wellen schlagen: Die Entscheider waren jahrzehntelang gewohnt, Neues auf verfügbaren Flächen zu beschließen. Sich mit dem Umbau existierender Strukturen zu befassen ist viel mehr Arbeit. Es ist ein tiefgreifender Umbau unserer Region und kein simpler Auftrag nach dem Motto: „Dann tu da mal ein paar Häuschen hin.“ Idealerweise haben wir am Ende ein Zielbild, mit dem wir uns in der Region gemeinsam auseinandersetzen werden.

Was folgt danach?

Daraus entwickeln wir ein Programm mit Projekten, die ständig überprüft und fortgeschrieben werden. Wir fragen uns schon lange: Wie kann das sein, dass wir vor Ort Milliarden in Infrastruktur, Wohnen und Bauen investieren, ohne ein Ziel vor Augen zu haben? Das Zielbild muss zur Richtschnur werden.

Das Gespräch führten Tim Attenberger und Peter Berger

– Quelle: https://www.ksta.de/30405008

Written by Chefredakteur

Mai 15, 2018 at 6:03 pm

Veröffentlicht in Pressemeldungen