Auweiler-Esch Aktuell (ehemals NVZ)

Informationen zu Auweiler-Esch

Archive for April 2016

Kreuz Köln-Nord, Köln-Chorweiler soll besser an A57 angebunden werden

leave a comment »

Der geplante sechsspurige Ausbau der Autobahn 57 zwischen den Kreuzen Köln-Nord und Neuss-Süd muss nach Auffassung des Kölner Landtagsabgeordneten Christian Möbius (CDU) mit dem Ausbau der Anschlüsse Chorweiler und Worringen verbunden werden. Derzeit ist es nicht möglich, vom Zubringer Chorweiler in Richtung Norden auf die A 57 zu fahren. „Verkehr, der in die nördliche Richtung will, muss einen umständlichen und nicht ausgeschilderten Weg über mehrere Ausfahrten innerhalb des Kreuzes Köln-Nord nehmen, um die gewünschte Fahrtrichtung benutzen zu können“, schreibt Möbius in einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung. Gleiches gilt für Autofahrer, die aus Richtung Krefeld nach Esch, Pesch und Auweiler wollen. Dieser unnötige Verkehr führe zu einer zusätzlichen Belastung des Kreuzes Köln-Nord.

Im Bereich der Anschlussstelle Worringen muss im Zuge des Ausbaus der A 57 nach Auffassung von Möbius der Blumenbergsweg bis zur Autobahn verlängert werden. Lkw aus dem Gewerbegebiet Feldkassel und vom Rewe-Frischezentrum könnten so auf kurzem Weg auf die Autobahn gelangen. Das sei auch sinnvoll, weil in Kürze die Ortsumgehung für Fühlingen fertiggestellt wird.

Die Erweiterung der A 57 wurde im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) als besonders wichtig eingestuft. Möbius will mit der Kleinen Anfrage von der Landesregierung wissen, ob der Ausbau der Anschlüsse Chorweiler und Worringen gemeinsam mit der Erweiterung der A 57 in Angriff genommen wird. (pb)

Quelle: http://www.ksta.de/koeln/chorweiler/kreuz-koeln-nord-koeln-chorweiler-soll-besser-an-a57-angebunden-werden-23871648

Kommentar: Der Bedarf für die Erweiterung der Anschlusstelle Chorweiler ist aus Anwohnersicht nicht nachvollziehbar. Aus und in Fahrtrichtung Neuss ist man als Anwohner von Esch, Pesch und Auweiler bestens mit der Auffahrt Worringen versorgt. LKW Verkehr aus dem Gewerbegebiet Feldkassel und dem Rewe-Frischezentrum wird viel besser mit dem Ausbau des Blumenbergweges zur A 57  versorgt.

Mal ehrlich, der Sinn und Zweck des Ausbaus der Anschlusstelle Chorweiler liegt darin, dass Gelände östlich der A57 zu erschließen. Die Stadt Köln hat dieses Gelände schon länger als potentielles Gewerbegebiet im Auge. Schließlich war es schon vor Jahren als Standort für den Großmarkt im Gespräch. Für die Orte Esch, Pesch und Auweiler wird die Erweiterung des Anschlusses Chorweiler nur Nachteile bringen. Schon jetzt durch extrem viel Durchgangsverkehr belastet, wird der Ausbau in Esch, Pesch und Auweiler nur zu einer weiteren Verkehrsbelastung führen.

weitere Informationen zum Thema A57: https://nvzkoelnesch.wordpress.com/category/a57-autobahnanschluss-chorweiler/

Advertisements

Written by Chefredakteur

April 12, 2016 at 3:30 pm

Leichtbauhallen Neue Standorte für Flüchtlingsunterbringung in Köln benannt

leave a comment »

„Seit 11. März sind wir in der freudigen Lage, keine neuen Turnhalle mehr belegen zu müssen“, sagt Wohnungsamts-Chef Josef Ludwig. Und durch 1700 neue Wohnplätze für Flüchtlinge, die die Stadt in den nächsten beiden Monaten in Gewerbehallen, Containern, Wohnhäusern, Systembauten und Hotels fertigstellt, hofft Ludwig, dass die Sporthallen im Görlinger Zentrum in Bocklemünd und an der Neuhöfferstraße in Deutz weiterhin nur in Bereitschaft gehalten werden müssen.

Während in NRW fast überall der Zustrom abgerissen ist, erhält Köln jede Woche 225 Neuzuweisungen – das ist bis 3. Juni so festgeschrieben, weil Köln sein Defizit im Landesvergleich aufholen muss. Derzeit beträgt das Minus im Vergleich zu den anderen Kommunen in NRW noch 4800 Plätze. Zu Beginn der Vereinbarung waren es 6071.

Sowohl die Drehscheibe wie auch die Landesunterkünfte in Köln werden der Stadt angerechnet. Und so kann – zumal derzeit schon 12 517 Flüchtlinge in Köln untergebracht sind – ab Jahresmitte wohl mit dem Bau von Ersatzunterkünften für die Turnhallen begonnen werden. Wenn sich nicht neue Flüchtlingsrouten nach Europa öffnen.

„Wir werden uns auf große Einheiten konzentrieren“, kündigte Stadtkämmerin Gabriele C. Klug an, die kommissarisch auch für Soziales zuständig ist: „Erst werden die Turnhallen geleert, danach geht es raus aus den Hotels.“ Ein Hotelplatz koste im Schnitt 1000 Euro pro Person und Monat und sei somit sehr teuer.

Am 21. April sollen Prioritäten für die Leerung der Turnhallen besprochen werden. „Ligabetrieb und Schulbedarf werden berücksichtigt, weshalb die Förderschule am Kolkrabenweg ganz oben auf der Rückgabeliste stehen dürfte“, sagte Ludwig. Doch wie schnell kann es Ersatz geben?

Von den ersten fünf Standorten für Leichtbauhallen haben sich nur drei als geeignet erwiesen: Ostheim ist in Betrieb, der Luzerner Weg in Mülheim kann im August folgen, die Butzweilerhof-Allee in Ossendorf im September. Auf den beiden anderen Grundstücken werden Container aufgestellt: in Deutz an den Gelenkbogenhallen (in Anthrazit, angepasst an Messe und Hotels) mit 320 Plätzen, 240 in Ossendorf an der Wilhelm-Schreiber-Straße.

Sechs weitere Standorte gelten als „geeignet für Leichtbauhallen“, aber über die muss die Politik erst beraten. Erst dann kann die Vergabe erfolgen. Dreieinhalb Monate braucht ein Unternehmer anschließend für den Aufbau.

Die Standorte sind in Lindweiler am Erbacher Weg, in Roggendorf an der Sinnersdorfer Straße, in Auweiler an der Pescher Straße, in Lind an der Nibelungenstraße, in Poll an der Rolshover Straße und in Dellbrück an der Mielenforster Straße. Weitere Flächen werden laut Ludwig am Montag benannt.

Und bis zur Inbetriebnahme dieser Leichtbauhallen werden die Sporthallen noch als Unterkunft gebraucht. Die Sportjugend ist enttäuscht, weil sie gerade erst einen Brief von OB Henriette Reker erhalten hat, der weder eine Perspektive für die Flüchtlinge, noch für die Sportvereine aufzeige.

„Das Vertrauen schwindet“, teilte der Vorsitzende Peter Pfeifer mit und fordert eine verbindliche Liste für die Rückgabe und keine weiteren Hallensperrungen.

Doch selbst, wenn die Flüchtlinge aus einer Halle ausziehen können, muss erst saniert werden. Das dauert vier bis sechs Wochen, schätzt Ludwig – „wenn die Schäden leicht zu beheben sind.“

Quelle Kölner Rundschau Online 8.4.2016 : http://www.rundschau-online.de/region/koeln/leichtbauhallen-neue-standorte-fuer-fluechtlingsunterbringung-in-koeln-benannt-23853556

1

Quelle: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=60306

Written by Chefredakteur

April 9, 2016 at 11:02 am

Veröffentlicht in Pressemeldungen

Ausbau der Autobahn 57

leave a comment »

Bundesverkehrswegeplan 2030 liegt vor

Kölner Norden (hub). Erleichterung im Stadtbezirk Chorweiler dürfte der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 bringen, den Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nun der Öffentlichkeit vorstellte. Darin enthalten ist auch der sechsspurige Ausbau der Autobahn 57 ab Autobahnkreuz Köln-Nord bis Neuss.

Der Landtagsabgeordnete Christian Möbius stellt klar, dass der Blumenbergsweg eine Landesstraße sei und deshalb nicht in der Zuständigkeit des Bundes liege.

Die Planung des Ausbaus der A 57 inklusive der Auf- und Abfahrten liege beim Landesbetrieb Straßen.NRW, so der Landtagsabgeordnete für den Kölner Norden. Für Mitte April habe Möbius einen Termin beim städtischen Planungsdezernenten Franz-Josef Höing, damit die Stadt Köln das Anliegen (Autobahnanschluss des Blumenbergswegs) dem Land vortragen kann.

Bisher war die Marschrichtung des Landesverkehrsministers Michael Groschek durch die Sanierung von Bestandsobjekten geprägt. Nun wird der Minister auch von den Kölner Parteigenossen im Bundestag dazu gedrängt, zügig zu planen. In der Pressemitteilung heißt es: „Wir werden uns als SPD-Abgeordnete im Deutschen Bundestag dafür einsetzen, dass die weiteren Planungs- und Finanzierungsbeschlüsse zügig erfolgen.“

Quelle Kölner Wochenspiegel 29.03.2016: http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/1287436/chorweiler

Kommentar: Hinter den Kulissen wird von seiten der Stadt Köln schon fleißig an neuen und geänderten Autobahnanschlüssen zur A57 gearbeitet. Hier im Artikel ist nur vom Anschluss in Worringen die Rede, aber es existiert ein gültiger Bebauungsplan für den Ausbau der Anschlussstelle Chorweiler/Pesch. Der letzte Sachstand in der Verwaltung dazu war, dass der Umbau beim Ausbau der A57 dem Landesbetrieb Straßen NRW vorgelegt werden soll.

https://nvzkoelnesch.wordpress.com/category/a57-autobahnanschluss-chorweiler/

Written by Chefredakteur

April 9, 2016 at 10:52 am

Kein Bedarf für Kreuzfeld

leave a comment »

Stadt Köln legt Wohnungsbauprogramm und Bevölkerungsprognose vor

Kölner Norden (hub). Dem Stadtentwicklungsausschuss legte die Stadtverwaltung nun das Wohnungsbauprogramm und eine Mitteilung über die Bevölkerungsprognose vor.

Laut der Prognose wächst die Bevölkerung im Stadtbezirk Chorweiler auf der Basis von 2014 bis ins Jahr 2025 um 3,5 Prozent, damit deutlich geringer als der städtische Durchschnitt von plus 9,5 Prozent. Absolut sind es nur 2.800 Personen mehr. So heißt es in der Broschüre „Kleinräumige Bevölkerungsprognose (Kölner Statistische Nachrichten 1/2016)“:
„Dort (Red.: Stadtbezirk Chorweiler) befinden sich mit Blumenberg und Seeberg zwei der drei Stadtteile, deren Bevölkerung nicht wächst, sondern – mit leicht abnehmender Tendenz – bis 2025 nahezu konstant bleibt.“

In der städtischen Betrachtung gehört der Ortsteil Kreuzfeld zum Stadtteil Blumenberg wie die Rheindörfer zum Stadtteil Merkenich. Daraus ergibt sich aber, dass es gar keine Wohnraumnachfrage für Kreuzfeld geben wird. Denn schon in Roggendorf/Thenhoven und Worringen entwickeln sich die Neubaugebiete nur langsam. Roggendorf/Thenhoven und Fühlingen sind laut Prognose die einzigen Stadtteile im Stadtbezirk, die über den städtischen Durchschnitt hinaus wachsen werden.

Für den Zeitraum bis 2019 hat die Stadtverwaltung Ausbauflächen in Esch/ Pesch/ Auweiler, Chorweiler, Roggendorf/ Thenhoven und Worringen ausgewiesen, für einen weiteren Zeitraum bis 2029 nochmals in Auweiler, Volkhoven, Worringen und eben Kreuzfeld.
Ein weiteres Problem des Stadtbezirks ist die Alterung der meisten Stadtteile. In knapp zwei Dritteln aller Kölner Stadtteile (53 von 86) wächst der Anteil der über 80-Jährigen stärker als im Vergleich zur Gesamtstadt. Fünf Stadtteile des Stadtbezirks Chorweiler sind von Überalterung betroffen. In drei Stadtteilen hält sich die Entwicklung die Waage. Nur Heimersdorf, Roggendorf/ Thenhoven und Worringen werden im Altersdurchschnitt jünger, bedingt durch die Neubaugebiete. Außerdem informiert die Broschüre darüber, dass die Stadtteile, die nicht wachsen – wie Blumenberg und Seeberg – besonders von Alterung geprägt seien. Der Durchschnitts-Kölner ist 42 Jahre alt.

Quelle  Kölner Wochenspiegel 16.03.2016 : http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/1288728/chorweiler

Written by Chefredakteur

April 9, 2016 at 10:34 am

Veröffentlicht in Pressemeldungen