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Archive for März 2016

Bundesverkehrswegeplan 2030 – Ausbau der A57

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Wie der Presse zu entnehmen war, ist der Bundesverkehrswegeplan 2030 veröffentlicht worden. Sie werden sich vielleicht fragen, was hat dies mit Auweiler-Esch tun? Nun, im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 ist der 6-spurige Ausbau der A57 zwischen AS K-Bickendorf und AD Neuss mit vordringlichem Bedarf eingestuft worden. Es gehört also den Projekten, die schnell umgesetzt werden sollen.

Wer den Blog verfolgt hat, kann sich vielleicht an die Aussage der Stadt Köln zum Umbau der AS K-Pesch erinnern.

Aus dem Jahresbericht 2012 für den Stadtentwicklungsausschuss:

A57_AS_Chorweiler

Durch den neuen Bundesverkehrswegeplan mit dem Ausbau der A57 gibt es jetzt die Chance für die Stadt Köln Ihr Anliegen erneut einzubringen, den Umbau der Anschlussstelle K-Pesch zum Vollanschluss in beide Richtungen.

Was könnte das Ziel der Ausbaus sein?

  • Wer sich erinnert, das Gelände östlich der Autobahn war als Standort für den Großmarkt in der Diskussion. Also die Erschließung eines neuen Gewerbegebietes östlich der Autobahn.
  • Entlastung der Anschluss K-Pesch, um mehr Verkehr aufzunehmen, schließlich wird Auweiler-Esch wachsen.

 

Im Aktuellen Projektentwurf zum Bundesverkehrswegeplan ist der Ausbau der AS K-Pesch allerdings noch nicht enthalten.

Quelle: http://www.bvwp-projekte.de/strasse/A57-G20-NW-T1-NW/A57-G20-NW-T1-NW.html

Es ist aber der Bundesverkehrwegeplan 2030, also noch lange hin. Wir gespannt in Richtung die Entwicklung nehmen wird. Projektentwürfe können schließlich geändert werden und der Bundesverkehrswegeplan ist mehr als Rahmen- und Richtungsplanung zu interpretieren. Die Stadt Köln hat jedoch einen fertigen Bebauungsplan für den Umbau der AS K-Pesch in der Schublade.

Wir werden berichten….

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Written by Chefredakteur

März 22, 2016 at 7:00 pm

Wohnungsbau in Köln, Bezirksvertretungen sollen übergangen werden

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aus KSTA  Online 5.3.2016

Wohnungsbau in Köln Politiker fühlen sich bei der Auswahl der Neubauflächen übergangen

Innenstadt –

In der Kölner SPD regt sich Widerstand gegen eine Beschlussvorlage, mit der Oberbürgermeisterin Henriette Reker dem Rat der Stadt die Ausweisung neuer Wohnungsbauflächen vorschlagen will.

Das Ziel, dringend benötigten Wohnraum in Köln zu schaffen, sei auch im Interesse der SPD, Probleme hat die Partei jedoch mit dem im Dokument verankerten Vorgehen in dieser Angelegenheit: Nach jetzigem Stand ist vorgesehen, dass lediglich der Stadtentwicklungsausschuss als vorberatendes Gremium an der Findung der neuen Bauflächen beteiligt werden soll.

Regina Börschel, SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Innenstadt: „Wir fordern eine Anhörung der Bezirksvertretungen bei der Ausweisung neuer Wohnungsbauflächen. Diese ist kommunalrechtlich eindeutig vorgesehen. Neue Wohnungsbauflächen tangieren fundamental die Belange des jeweiligen Bezirks und müssen daher selbstverständlich in der Bezirksvertretung erörtert werden.“

Aus ihrer Sicht stehe der Plan der Oberbürgermeisterin, auf die Anhörung zu verzichten, entgegengesetzt zu ihrer früheren Ankündigung, die Rechte der Bezirksvertretungen nach ihrer Wahl zu stärken.

„Wir werden die Verletzung der bezirklichen Rechte jedenfalls nicht hinnehmen, sollte die Einbeziehung der Bezirksvertretung vor Beschlussfassung des Rates nicht nachträglich sichergestellt werden“, verspricht Börschel.

Anders als im Rat dürfte der SPD in der Bezirksvertretung auch die Unterstützung der anderen Parteien gewiss sein. Bezirksbürgermeister Andreas Hupke (Die Grünen) etwa hatte sich zuletzt immer wieder für eine stärkere Rolle der Stadtteilparlamente in wichtigen baurechtlichen Fragen eingesetzt.

Einen Dringlichkeitsantrag in der Sache hat die SPD-Fraktion bereits für die heutige Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt eingebracht.

Quelle: http://www.ksta.de/koeln/innenstadt/wohnungsbau-in-koeln-politiker-fuehlen-sich-bei-der-auswahl-der-neubauflaechen-uebergangen-23653530?dmcid=f_yho_Innenstadt

Written by Chefredakteur

März 10, 2016 at 6:30 pm

Veröffentlicht in Pressemeldungen