Auweiler-Esch Aktuell (ehemals NVZ)

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Archive for Februar 2016

76 neue Baugebiete ausgewiesen – Stadt will Grünflächen opfern

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Es gab am 26.02.2016 einen aufschlussreichen Artikel im Kölner Stadtanzeiger zu neuen Baugebieten in Köln.
Auweiler-Esch ist dort nicht namentlich erwähnt, hat aber in Kartenübersicht einen deutlich erkennbaren Beitrag zu den neuen Baugebieten in Köln. Wenn man sich die Karte zu dem unten angehängtem Artikel des Köner Stadtanzeiger ansieht, kann man folgendes feststellen. Die Regionalplanänderung ist noch nicht abgeschlossen, aber die neuen Baugebiete in Auweiler-Esch werden von der Stadt Köln bereits als kurz/mittelfristig realisierbar (bis  2019) veröffentlicht.
 Karte Baugebiete 2
Detailansicht: Karte Baugebiete

Quelle: Ratsvorlage 1028/2015 Umsetzung STEK Wohnen, hier neue Flächen für den Wohnungsbau https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=50747&search=1

Aus dem Kölner Stadtanzeiger Online
37.000 neue Wohnungen könnten in den nächsten Jahren in Köln geschaffen werden. Die Stadt könnte sogar ein neues Veedel bekommen. Von Helmut Frangenberg

Köln.

Die Stadtverwaltung hat Flächen für rund 37 000 Wohnungen ausgemacht, auf denen in den nächsten 13 Jahren gebaut werden könnte. Stadtentwicklungsdezernent Franz-Josef Höing hat den mit Spannung erwarteten Plan vorgelegt, mit dem die Stadt auf das Bevölkerungswachstum reagieren will – ein Paket voller Daten und Berechnungen, Karten und Diagrammen, und genug Stoff für spannende Diskussionen. Die Stadt will Frei- und Grünflächen opfern.

„Nutzungskonflikte“ seien intensiv besprochen worden, sagt Ina-Beate Fohlmeister vom Amt für Stadtentwicklung. Alle vorgeschlagenen Flächen hätten verwaltungsintern einen „Interessenausgleich durchlaufen“. Eingriffe in den Inneren und Äußeren Grüngürtel und andere zusammenhängende Grünzüge gibt es nicht. Hier wären die Widerstände im sich anbahnenden schwarz-grünen Bündnis im Stadtrat wohl zu groß geworden. Doch auch manches kleinere Projekt, das nun auf der Liste steht, wird für Einwände und Proteste sorgen, weil man auf Freiräume, Natur oder auch den geliebten Schrebergarten verzichten muss.
Bekommt Köln ein neues Veedel?

Platz für über 19 200 Wohnungen sind bereits über das Wohnungsbauprogramm 2015 ausgewiesen worden. Hinzu kommen nun neue Areale für weitere 17 800 Wohnungen. Darunter sind die großen Projekte im Deutzer und Mülheimer Hafen sowie die Parkstadt-Süd. Auch der seit längerem diskutierte Plan, im Norden den neuen Stadtteil Kreuzfeld entstehen zu lassen, soll umgesetzt werden. Ein ähnlich großes Areal hat die Stadtverwaltung im Umfeld des Merheimer Krankenhauses ausgemacht.

Mehrere Schrebergärten im ganzen Stadtgebiet wie auch landwirtschaftlich genutzte Flächen würden verschwinden. Im Agnesviertel steht nach jahrelanger stillschweigender Duldung der Bauwagenplatz an der Krefelder Straße wieder zur Disposition. Widerstände wird es auch gegen das Verschwinden von grünen Freiflächen im Mediapark geben. Diskutiert wird sicher auch über die Umsetzung der Idee, die schon in Albert Speers Masterplan formuliert wurde, zwischen Innerer Kanalstraße und Sechzigviertel neue Häuser zu bauen.

Auch Neubauten entlang der Pferderennbahn stehen wieder zur Debatte. In der Innenstadt sind größere Flächen im Bereich Eifelwall/Stolzstraße und am Perlengraben ausgewiesen. Die meisten der insgesamt 76 neuen potenziellen Bauplätze sind ganz oder teilweise in Privatbesitz. Hier muss noch mit den Eigentümern verhandelt werden. Hinzu kommt, dass in vielen Fällen die derzeitige Nutzung beendet werden muss. Dies seien „Unwägbarkeiten, die hinsichtlich ihrer zeitlich Auswirkungen schwer zu kalkulieren sind“, heißt es in der Vorlage für die Ratspolitiker.

Keinen Zweifel lässt die Verwaltung daran, dass auch dann, wenn alle Vorschläge umgesetzt würden, längst nicht alle Probleme gelöst sind. 37 000 Wohnungen reichen nicht, auch wenn man weitere 12 000 Wohnungen hinzurechnet, die als „Selbstläufer“ ohne Dazutun der Stadt bis 2029 gebaut werden dürften.

Baulückenprogramm ankurbeln

Es müssten weitere „Flächenpotenziale“ genutzt werden: Die Stadtverwaltung kündigt an, das eingeschlafene Baulückenprogramm wieder aufzunehmen. Rund 14000 Wohnungen könnten so geschaffen werden. Bei einer maßvollen „Innenverdichtung“ durch Aufstockungen, Dachgeschossausbauten oder Neubauten ließen sich rund 4000 bis 5000 Neubauwohnungen schaffen. Neue Perspektiven würden sich ergeben, wenn das Bahnnetz ausgeweitet werden kann. Hoffnung setzt die Kölner Verwaltung auch auf eine verbesserte regionale Zusammenarbeit.

Quelle: http://www.ksta.de/koeln/sote-stadt-koeln-weist-76-neue-baugebiete-aus,15187530,33879426.html

Quelle: Pressemeldung der Stadt Köln zu neuen Baugebieten

http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/mobilisierung-von-bauland-hat-hoechste-prioritaet

Quelle: Ratsvorlage 1028/2015 Umsetzung STEK Wohnen, hier neue Flächen für den Wohnungsbau

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=50747&search=1

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Written by Chefredakteur

Februar 29, 2016 at 5:00 pm

Regionalplanänderung Auweiler-Esch, Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung dauert

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Laut Auskunft der Bezirksregierung dauert die Auswertung der Öfentlichkeitsbeteilung zur Regionalplanänderung für Auweiler-Esch auf Grund einer großen Menge von Zuschriften bis zum Sommer 2016. Eine erneute Vorlage zur Beratung im Regionalrat wird also wahrscheinlich frühestens zur Regionalrats-Sitzung im September erfolgen.

Written by Chefredakteur

Februar 24, 2016 at 3:44 pm

Flüchtlingsheim Auweiler-Esch, neue Planung öffentlich

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Aus der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 25.2.2015

BS 068-2016

Plan

Quelle: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=57351&voselect=15252

Written by Chefredakteur

Februar 24, 2016 at 3:26 pm

Veröffentlicht in Bezirksvertretung Chorweiler

Erweiterung des Friedhofs in Köln-Esch – Letzte Ruhe im modernen Bestattungsgarten

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Letzte Ruhe im modernen Bestattungsgarten

Der historischer Friedhof in Köln-Esch bekommt eine moderne Erweiterung. Die Grabstätten sollen um einen modernen Bestattungspark ergänzt werden.

Kölner Stadtanzeiger Online, Lesen Sie mehr auf:

http://www.ksta.de/chorweiler/erdarbeiten-auf-friedhof-in-koeln-esch-sote,15187566,33548538.html#plx828591752

Beschlussvorlage der Bezirksvertretung: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=57621&voselect=15252

Written by Chefredakteur

Februar 1, 2016 at 6:00 pm

Veröffentlicht in Pressemeldungen