Auweiler-Esch Aktuell (ehemals NVZ)

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Archive for November 2015

KVB – Verlängerung der Linie 3 in konkreter Planung

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Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 ist einen Schritt weiter. Die Bezirksregierung hat den Planfeststellungsbeschluss für die Verlängerung bis Bocklemünd/Mengenich erstellt. Ab Donnerstag, den 26.11.2015 können sich Interessierte die Pläne im Stadthaus Deutz ansehen.

Die Line 3 soll um ca. 650m von der Haltestelle Ollenhauerring parallel zum Militärring bis zum Schuhmacherring verlängert werden.

Linie 3

Auch für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke hat am Montag die Öffentlichkeitsbeteiligung begonnen. Das heißt, wer will, kann sich die detaillierten Pläne für das Bauvorhaben auf den Internetseiten der Bezirksregierung ansehen und bis zum 19. Januar Einwände geltend machen.

Hier geht es zu den Plänen: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/verfahren/25_eisenbahn_planfeststellungsverfahren/eisenbahn_stadtbahnlinie_3_koeln/index.html

Quelle: Newsletter radiokoeln.de

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Written by Chefredakteur

November 27, 2015 at 5:00 pm

Veröffentlicht in Stadtbahn Auweiler-Esch

Ärger um den Fahrplanwechsel in Chorweiler

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Aus Kölner Stadtanzeiger Online

Die S-Bahnlinie 11 fährt bald häufiger nach Worringen, doch die Buslinien im Bezirk Chorweiler werden nicht ausgebaut. Bei den Lokalpolitikern wächst der Frust. Von Petra Wischgoll

Chorweiler.

Für Pendler, die mit der S-Bahn von Worringen bis zum Hauptbahnhof und zurück fahren, ist es eine gute Nachricht: Ab Dezember fährt die Linie 6 zwischen sechs und acht Uhr morgens sowie zwischen 15.30 und 18.30 Uhr alle 20 Minuten den nördlichen Stadtteil an. Derzeit pendelt diese S-Bahn nur zweimal am Morgen und zweimal am Nachmittag nach Worringen – die restliche Zeit gilt Nippes als Endstation.

Der Nahverkehr Rheinland passt damit die erweiterten Bahnfahrten dem Passagier-Aufkommen an. Da die S-Bahnlinie 11 ebenfalls und regulär alle 20 Minuten in Worringen hält, können Fahrgäste ab dem 13. Dezember alle zehn Minuten in eine Bahn steigen.

Die neuen Zeiten wurden nun den Chorweiler Bezirksvertretern im Rahmen des jährlichen anstehenden Fahrplanwechsels vorgestellt. Doch die Freude währte nur kurz. Denn wer sich die geplanten Änderungen genauer anschaut, erkennt schnell, dass Chorweiler bei den restlichen Fahrplan-Neuerungen nicht mehr erwähnt wird. Unter den Lokalpolitikern ist der Frust groß. Sie fühlen sich – mal wieder – ausgegrenzt.
Der Ärger sitzt tief

„Aus Sicht der Stadt ist es offensichtlich nicht nötig, hier den öffentlichen Personen-Nahverkehr auszubauen“, sagt ein fast schon resignierter Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner. „Der Stadtbezirk sechs ist beim Verkehrsausschuss wieder nicht berücksichtigt worden und nicht existent.“ Schon so lange diskutiere man über das Thema, werde aber nicht gehört: „Das ist schade.“ Hauptproblem ist oft, dass die Bus-Verbindungen im Bezirk zentral am Chorweiler Bahnhof zusammenlaufen; wer aus den anderen Ortschaften anreist, muss meist erst einmal hier umsteigen, obwohl der direkte Weg zu weiteren Stadtteilen im Kölner Norden wesentlich kürzer wäre. Erst vor wenigen Monaten hatten die Lokalpolitiker beantragt, dass die Stadt die Buslinie 120 bis Esch und bis zur Fähre in Langel verlängern solle, um so eine West-Ost-Querverbindung zwischen den Dörfern zu schaffen, die Stadt lehnte dies jedoch ab. Derzeit pendelt die Linie von Blumenberg über Chorweiler, Fühlingen und Worringen nach Roggendorf/Thenhoven.

Die Lokalpolitiker sind mittlerweile so verärgert, dass sie überlegen wollen, wie man sich künftig „auf eine andere Art wehren kann“, wie Zöllner sagt. Man gehöre schließlich auch zu Köln. Wie der Protest genau aussehen soll, ist noch offen. „Wir müssen die Bürger mit ins Boot nehmen“, schlägt Eike Danke von der SPD vor. Dann könne man eine Protestbewegung mit ihnen starten und ausbauen.
Protest um Buslinie 120

Mit einer Protestbewegung hatten vor zwei Jahren auch Anwohner aus Blumenberg erreicht, dass die Buslinie 120 von Chorweiler aus bis nach Blumenberg verkehrt. Sie blieben hartnäckig, die Stadt und die Kölner Verkehrs-Betriebe gaben nach langer Blockadehaltung am Ende nach und bewilligten die Verlängerung der Linie, die nun regelmäßig den kleinen Ort anfährt.

Die Stadtverwaltung hat sich an die Beschwerden der Politiker aus Chorweiler gewöhnt. „Das hat fast schon Tradition“, sagt Leiterin Maria Kröger vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik. Kurzfristig gebe es für Chorweiler keine Pläne, den ÖPNV auszubauen. „Der Bezirk ist mit S-Bahn, Straßenbahn und Bus angeschlossen“, ergänzt Kröger. An der These „Kein Angebot, keine Nachfrage“ sei zwar durchaus etwas dran, räumt sie ein, sie könne die Forderungen auch nachvollziehen. „Aber es muss auch bezahlbar sein.“

Im Jahr 2016 stellt die Stadt das neue Konzept „Mobilität und Verkehr“ vor. Derzeit befindet sich das Projekt in Planung. Man werde aber genau hinschauen, wo etwas verbessert werden könne, verspricht Kröger.

Kölner Stadt-Anzeiger – Lesen Sie mehr auf:

http://www.ksta.de/chorweiler/sote-chorweiler-s-bahn-haelt-haeufiger-in-worringen,15187566,32331632.html#plx1418381167

Written by Chefredakteur

November 9, 2015 at 6:30 pm

Veröffentlicht in Stadtbahn Auweiler-Esch

Bürger erwägen Klage wegen Standort der Flüchtlingsunterkunft

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Aus dem Kölner Stadtanzeiger Online:

http://www.ksta.de/chorweiler/sote-buerger-erwaegen-eine-klage,15187566,32313394.html

 

Die Stadt Köln will die Anwohner von Esch/Auweiler über Umplanungen zur Flüchtlingsunterkunft informieren. Doch bei den Anwesenden regt sich Widerstand. Mit dem neuen Standort sind sie gar nicht einverstanden.

 

Von Karine Waldschmidt

Esch/Auweiler.

Darüber besteht in Esch und Auweiler Einigkeit: Flüchtlinge sind willkommen. Die Einwohner sind gewillt, ihren Beitrag in der augenblicklichen Krise zu leisten. Und bei nicht wenigen herrscht sogar gespannte Vorfreude. „Ich finde es gut, dass wir hier in Esch Flüchtlinge bekommen, ich freue mich darauf“, sagte etwa ein Bürger bei der von Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner geleiteten Informationsveranstaltung in der Aula der Grundschule Martinusstraße. Die war gut besucht, rund 350 Menschen waren anwesend. Auch andere Diskussionsteilnehmer wurden nicht müde zu betonen, dass es keine Frage sei, Asylbewerber aufzunehmen. Nicht um das Ob, sondern um das Wo drehte sich also das Gespräch.

Nichtsdestotrotz schlugen zeitweise die Wellen hoch. Auch aggressive Töne wurden laut. „Heute Abend werde ich von Ihnen ganz schön gegrillt“, befand Josef Ludwig vom Wohnungsamt. Frühestens ab Mai können sich aller Voraussicht nach die Flüchtlinge im Ort ansiedeln, vielleicht zögert sich ihre Ankunft sogar noch länger hinaus – falls betroffene Bürger ihre Ankündigung wahrmachen und gegen die Baupläne vors Verwaltungsgericht ziehen.

StandortFHeim
Politik und Verwaltung hatten Ende letzten Jahres ein städtisches Grundstück an der Auweilerstraße als Standort der Unterkunft bestimmt. Die Planung wurde aber zwischenzeitlich modifiziert: Die Stadt will das Gebäude, einen zweigeschossigen Systembau mit abgeschlossenen Wohneinheiten für maximal 160 Personen, zwar nach wie vor auf demselben Grundstück errichten, jedoch an anderer Stelle, versetzt von der Auweilerstraße an den Nordring. Auf dem Lageplan sieht es so aus, als würde der Bau gekippt und um rund 100 Meter in den Nordring hinein geschoben. Dort würde sich dann auch der Eingang zu der Unterkunft befinden, die ansonsten eingezäunt werden soll.

Starker Verkehr befürchtet

Die Anwohner an der Greesberger Straße/Nordring – ein ruhig gelegenes Wohngebiet mit schmucken Einfamilienhäusern und viel Grün – lehnen den neuen Plan ab. Sie fürchten ein hohes Verkehrsaufkommen, etwa durch Anlieferfahrzeuge, Besucherstrom, Mülltransporte. Vor allem die direkten Anlieger am Nordring müssten sich umstellen. Sie bekämen den Bau direkt vor die Nase gesetzt, dort wo jetzt freies Feld ist. Ein älterer Anwohner formulierte es so: „Für meine Frau und mich war es ein Schock, als wir erfahren haben, dass wir dann auf eine 70 Meter lange Wand schauen werden.“

Die Empörung in der Siedlung ist so groß, dass Protestunterschriften gesammelt wurden. Die Liste übergab ein Vertreter der Anwohner und verlangte, die Verwaltung habe innerhalb weniger Tage eine Antwort zu liefern. „Wir lassen uns nicht unter Druck setzen“, entgegnete Ludwig. Zur Seite hatte er Konrad Peschen vom Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz. Er hatte die Aufgabe, den Anwesenden die Gründe für die Verlegung zu erläutern. Der Baugrund steht unter Landschaftsschutz – deswegen sind von vornherein nur temporäre Bauten erlaubt, erteilt wird die Baugenehmigung daher nur für fünf Jahre. Der Beirat der Unteren Landschaftsschutzbehörde habe hinzugezogen werden müssen – eine gesetzliche Vorschrift –, der habe für die Verlagerung des geplanten Gebäudes plädiert, so Peschen. Begründung: Es verlaufe eine Belüftungsschneise, außerdem solle der Wildtierwechsel nicht gestört werden.

Zwei unterirdische Gasleitungen

Mit Hohnlachen quittierten die Bürger diese Argumentation. Ein Mann schimpfte: „Sie verkaufen uns für blöd, der Umweltschutz ist doch nur vorgeschoben, Sie wollen lieber am Nordring bauen, weil es billiger ist, da dort schon alles erschlossen ist.“ Moniert wurde auch, dass am Nordring doch zwei unterirdische Gasleitungen verliefen, deren Überbauung generell verboten sei. Eigentlich ist die Empfehlung des Beirats der Unteren Landschaftsschutzbehörde bindend. Anfangs sprach Peschen denn auch davon, dass über die Verlegung längst entschieden sei. Später ruderte er zurück: „Geben Sie uns die Chance, noch einmal drüber nachzudenken.“

Mehrere Bürger hatten sich über Alternativen Gedanken gemacht, unterbreiteten drei Vorschläge: Die Flüchtlingsunterkunft könne auch direkt neben dem Sportplatz an der Auweilerstraße platziert werden oder auf dem Bolzplatz an der Martinusstraße. Eine Möglichkeit sei zudem auf der anderen Seite der Auweilerstraße gegeben, dort wo vor Jahren mal ein Nahversorgungszentrum geplant war. Das Anwesen sei allerdings in Privatbesitz, so Ludwig. Den Eschern machte er Hoffnung, dass ihre Einwände Gehör finden: „Ihre Anregungen nehmen wir mit, ziehen uns damit noch einmal ins stille Kämmerlein zurück, auch die neue Planung werden wir wieder öffentlich vorstellen, in der Hoffnung, dass wir uns schließlich auf ein Bauvorhaben verständigen.“

Autor: Karine Waldschmidt

 

 

Quelle Kölner Stadtanzeiger Online: http://www.ksta.de/chorweiler/sote-buerger-erwaegen-eine-klage,15187566,32313394.html

Written by Chefredakteur

November 6, 2015 at 6:00 pm

Veröffentlicht in Pressemeldungen

22 Hektar Wohnungsbauflächen in Auweiler-Esch geplant

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Die Stadt Köln beabsichtigt in den Ortslagen Esch und Auweiler zusätzliche Wohnbauflächen für Einfamilienhäuser auszuweisen. Damit sollen die Ortsteile Esch und Auweiler abgerundet werden und eine kompakte Siedlungsstruktur entstehen. Dafür ist eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich. Zuvor muss, um die landesplanerischen Voraussetzungen zu schaffen, der Regionalplan geändert werden. Der Regionalrat hat in seiner 5. Sitzung am 25. September 2015 die Bezirksregierung Köln beauftragt, das förmliche Erarbeitungsverfahren durchzuführen.

Die Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, in der Zeit vom 2. November 2015 bis einschließlich 15. Januar 2016, zu den Planungen Stellung zu nehmen. Die Plan- und Verfahrensunterlagen liegen bei der Bezirksregierung Köln als Regionalplanungsbehörde und bei der Stadt Köln aus. Die Frist der Behördenbeteiligung endet ebenfalls am 15. Januar 2016.

Mit der Neudarstellung von Allgemeinen Siedlungsbereichen werden in den Ortsteilen Esch und Auweiler rund 22 Hektar zusätzliche Wohnbauflächen ermöglicht. Im Gegenzug sollen in Köln-Kalk und Köln-Porz Siedlungsflächen gleicher Größenordnung und Wertigkeit wieder dem Freiraum zugeführt werden.

Quelle: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/presse/2015/093/index.html

 

Nun ist es öffentlich und steht im Amtsblatt. Auweiler-Esch bekommt 22 Hektar neue Wohnungsbauflächen u.a. im Erholungsgebiet Stöckheimr Hof.

Wer am Verfahren zur Regionalplanung teilnehmen und seine Meinung äußern möchte, findet hier alle Unterlagen:

http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/verfahren/32_regionalplanungsverfahren/teilabschnitt_koeln_planaenderungen_23/index.html

Hier kommt man direkt zur Online Beteiligung bei der Bezirksregierung Köln:

https://www.beteiligung-online.nrw.de/bo_koeln_23_aenderung/index_pre.php

Der neue Regionalplanentwurf: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/verfahren/32_regionalplanungsverfahren/teilabschnitt_koeln_planaenderungen_23/verfahrensunterlage.pdf

Hier das wichtigste aus der Verfahrensunterlage, der Planentwurf.

Regionalplan 200

 

 

Teilabschnitt Region Köln, 23. Planänderung: Allgemeine Siedlungsbereiche (ASB) Esch und Auweiler, Stadt Köln


Der Regionalrat des Regierungsbezirks Köln hat in seiner 5. Sitzung am 25.09.2015 das Regionalplanänderungsverfahren eingeleitet (vgl. § 19 Landesplanungsgesetz (LPlG) NRW).

Gemäß § 10 Absatz 1 ROG in Verbindung mit § 13 Absatz 1 LPlG NRW wird der Öffentlichkeit und den öffentlichen Stellen und Personen des Privatrechts gemäß § 4 ROG Gelegenheit gegeben, zu der o.g. Änderung des Regionalplanes Stellung zu nehmen. Die Verfahrensunterlagen liegen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Einsichtnahme für jedermann bei der Bezirksregierung Köln und der Stadt Köln aus.

Eine Beteiligung ist vom 02. November 2015 bis einschließlich 15. Januar 2016 möglich.

Eine Stellungnahme kann vorzugsweise elektronisch über die Internetplattform Beteiligung-Online, per E-Mail regionalplanung@brk.nrw.de, per Post (Bezirksregierung Köln, Dezernat 32, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln), per Fax (0221 / 147-2905) oder zur Niederschrift bei der Bezirksregierung Köln und der Stadt Köln erfolgen.

Nach Ablauf der Beteiligungsfrist fließen die fristgerecht vorgebrachten Stellungnahmen in die Abwägung der Regionalplanänderung ein.

http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/verfahren/32_regionalplanungsverfahren/teilabschnitt_koeln_planaenderungen_23/index.html

Written by Chefredakteur

November 3, 2015 at 3:57 pm