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Möbelhauspläne in Pulheim: Bezirksregierung genehmigt Flächennutzzungsplan

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Während der Bürgeranhörung zum geplanten Nahversorgungszentrum Auweiler-Esch wurde seitens der Stadtplaner für das ehemalige FEGRO-Gelände im Gewerbegebiet Pesch als mögliche Nutzung ein Möbelhaus erwähnt.

In diesem Zusammenhang eine Pressemeldung der Bezirksregierung Köln:

 

Möbelhauspläne in Pulheim: Bezirksregierung genehmigt Flächennutzungsplan

Klagen der Nachbargemeinden möglich

Köln, den 13.03.2013 11:00 Uhr | Pressemeldung: 025/2013

Die Stadt Pulheim hat der Bezirksregierung Köln ihre Planung für ein 45.000m² großes Möbelhaus vorgelegt. Nach eingehender rechtlicher Prüfung gibt es keine durchgreifenden Gründe, um die Genehmigung des Flächennutzungsplanes zu verweigern. Der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Schwefelberg war nicht Gegenstand der rechtlichen Prüfung. Hiergegen können Nachbargemeinden vor dem Oberverwaltungsgericht klagen.

Der Flächennutzungsplan ist Grundlage für den Bebauungsplan, den die Stadt in eigener Zuständigkeit verabschieden wird.

Im Gewerbegebiet Schwefelberg sollen in Zukunft auf rund 40.000m² Möbel und auf rund 4.500m² zentrenrelevante Sortimente verkauft werden. Nur rund 4 % der dafür notwendigen Kaufkraft soll von den Einwohnern der Stadt Pulheim kommen. Der Rest soll von den umliegenden Städten und dem Umland abgeschöpft werden. Wegen der geplanten Größe des Möbelhauses war eine gutachterliche Analyse der zu erwartenden Auswirkungen auf die Nachbarstädte notwendig. Das Ergebnis der von der Stadt Pulheim in Auftrag gegebenen Analyse prognostiziert keine wesentlichen Auswirkungen.

Die Pläne der Stadt Pulheim zur Ansiedlung des Möbelhauses Segmüller im Gewerbegebiet „Zum Schwefelberg“ werden unter anderem von den Städten Leverkusen und Bergheim kritisch beobachtet. Bereits jetzt haben Bergheim und Leverkusen angekündigt rechtliche Schritte einzuleiten.

Im Mittelpunkt der Kritik steht insbesondere die geplante Verkaufsfläche von 4500m² für zentrenrelevantes Sortiment. Hier sollen keine Möbel, sondern Artikel verkauft werden, die auch in Geschäften der Innenstädte angeboten werden. Was hierunter konkret zu verstehen ist, legen die Städte in ihren Einzelhandelskonzepten fest. Hierzu gehören etwa Haushaltswaren, keramische Erzeugnisse und Glaswaren, Teppiche, Geschenkartikel oder Textilien.

Quelle: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/presse/pressemeldungen/archiv_2013/presse_025_2013/index.html

 

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Written by Chefredakteur

März 27, 2013 um 9:28 am

Veröffentlicht in Pressemeldungen

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