Auweiler-Esch Aktuell (ehemals NVZ)

Informationen zu Auweiler-Esch

NVZ, Artikel des Kölner Wochenspiegel vom 6.1.2012

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Hallo,

unter diesem Link findet Ihr einen Artikel über die Bürgeranhörung am 8.12.2011

zum Nahversorgungskonzept für den Bezirk Chorweiler

http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/478742/chorweiler

Zitat:

Kölner Norden (hub). Bei der letzten von vier Bürgeranhörungen zum Einzelhandel- und Zentrenkonzept (EZK) staunte Bezirksbürgermeisterin Cornelie Wittsack-Junge nicht schlecht. „Aus der Erfahrung der ersten Veranstaltungen hatten wir nur dreißig Plätze bereit gestellt“, so Wittsack-Junge. 

Letztendlich fanden rund hundert Personen den Weg ins Gymnasium Pesch.
Was die Vertreter aus der Stadtverwaltung in der Veranstaltung erlebten, war ein Sturm der Entrüstung.
Hintergrund des vorliegenden EZKes ist ein Beschluss des Wirtschaftsausschusses vom Mai 2005, dass „Köln als Einkaufsstadt gewinnen“ soll. Außerdem soll Leerständen entgegengewirkt werden und die fußläufige Grundversorgung der Bevölkerung gesichert sein. Ende 2010 hatte der Stadtentwicklungsausschuss beschlossen, dass an den Beratungen neben den Bezirksvertretungen auch die Bürger zu beteiligen seien. Die Bezirksvertretung Chorweiler beschloss daraufhin, vier dezentrale Veranstaltungen anzubieten, da die Lagen im Stadtbezirk sehr unterschiedlich sind.
Für das EZK wurden über 25000 Betriebe in der ganzen Stadt erfasst. Zur Nahversorgung zählen Lebensmittel und angegliederte Handwerke wie Bäcker, Metzger und Drogeriewaren sowie Apotheken. Der Rat hatte zusätzlich für Köln noch Blumen, Schreib- und Papierwaren und Zeitungen als nahversorgungsrelevant eingestuft. Das Nahversorgungszentrum (NVZ) soll in 700 Metern fußläufig erreichbar sein. In seinem Umkreis darf keine Konkurrenz entstehen.
Die Mitarbeiter des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik hatten nun für den Bereich Auweiler und Esch einen Mangel an Nahversorgung festgestellt und in den Plänen gegenüber des Sportplatzes an der Auweiler Straße ein NVZ vorgesehen. Dagegen gab es am besagten Abend in Pesch Proteste, so wurden Befürchtungen geäußert, der vorhandene Supermarkt im Norden von Esch könnte in das NVZ umsiedeln, so dass dann insgesamt eine schlechtere Versorgung gegeben sei.
Eine andere Besucherin erkundigte sich nach dem Landschaftsschutzgebiet. Die Stimmungslage unter den Besuchern war: „Wir brauchen in Auweiler und Esch dieses NVZ nicht.“ „Wer nach Auweiler und Esch zieht, weiß, dass er auf dem Land wohnt und ein Auto braucht, um einzukaufen“, so eine Besucherin. „Statt eines NVZ brauchen wir eine bessere Busanbindung“, war die Meinung eines anderen Teilnehmers.

Ein anderes Problem gibt es in den Rheindörfern und Fühlingen: Hier wohnen zu wenige Personen, damit ein Discounter oder Supermarkt wirtschaftlich betrieben werden kann. Aber es gibt zum Beispiel in den Rheindörfern einige Hofverkäufe und als Sofortmaßnahme hat die Stadt Köln einen rollenden Supermarkt beauftragt, der dort nun zumindest einmal pro Woche Ware verkauft.
Einige Besucher hatten Probleme damit, dass das Konzept nur die Nahversorgung betrachtet. „Ein umfassendes Konzept ist auch für eine Stadt Köln nicht zu leisten“, so Dr. Marc Höhmann, Leiter Struktur- und Technologieförderung. Die Kosten für das Konzept seien schon jetzt immens. Nur für den Stadtteil Lindweiler gibt es ein umfassendes Entwicklungskonzept, das zum Beispiel auch die ärztliche Versorgung und die sozialen Angebote beleuchtet.
Die Protokolle werden in Kürze auch auf der städtischen Internetseite veröffentlicht und Anfang 2012 wird das Thema erneut in der Bezirksvertretung beraten. Mehr Informationen unter http://www.stadt-koeln.de/4/ stadtentwicklung/einzelhan­delskonzept

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Written by Chefredakteur

Januar 14, 2012 um 1:59 pm

Veröffentlicht in Pressemeldungen

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