Auweiler-Esch Aktuell (ehemals NVZ)

Informationen zu Auweiler-Esch

Informationen zur geplanten Bebauung in Köln Auweiler-Esch

with 24 comments

Hallo,

die Stadt Köln plant in Köln Auweiler-Esch großflächige neue Baugebiete und ein Nahversorgungszentrum (NVZ) auf dem Gelände des Erholungsgebietes Stöckheimer Hof.

Als betroffene Bewohner von Esch und Auweiler haben wir uns daher entschlossen mit diesem Blog den Bürgern von Auweiler-Esch die Möglichkeit zu geben, sich über diese Projekte zu informieren und sich dann ein eigenes Urteil bilden zu können. Mittlerweile hat sich auch eine Bürgerinitiative Auweiler-Esch gegründet, die sich für die Interessen von Auweiler-Esch einsetzen will.

Details hierzu gibt es in der Kategorie: Bürgerinitiative Auweiler-Esch

und hier der Spendenaufruf der Bürgerinitiative Auweiler-Esch

Geplant sind 22 Hektar neue Bauflächen für ca. 1000 Einfamlienhäuser und ein Nahversorgungszentrum mit Gütern des täglichen Bedarfs. Dazu gehören Lebensmittel, Drogeriewaren, Zeitungen und Schnittblumen. Einfach ausgedrückt, ein Supermarkt wie Aldi oder Lidl….und ein paar Geschäfte drum herum. Hinzu kommt eine Erweiterung des Autobahnanschlusses zur A57, der mehr Verkehr nach Auweiler-Esch bringen wird.

Zum Einstieg in das Thema empfehlen wir die Kategorie: Was ist geplant?

Der Link befindet sich rechts in der Navigationszeile unter Kategorien.

Aktueller Stand März 2017:

Zur Genehmigung der Siedlungsflächen benötigt die Stadt Köln einen Beschluss des Regionalrates zur Änderung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln. Der Änderungsantrag für Auweiler-Esch ist eingereicht und wird zur Zeit beraten. Es ist zu erwarten, dass die Regionalplanänderung demnächst abschließend beraten wird. Als möglichen Termin nennt die Bezirksregierung Köln die Regionalratssitzung ist am 7.7.2017, da mal wieder Unterlagen der Stadt Köln fehlen. Parrallel hat die Stadt Köln das Regionalplanänderungverfahren unterbrochen, da innerhalb der Politik die Nutzung der Flächen rund um Auweiler wieder in der Diskussion steht.

Der Regionalrat des Regierungsbezirks Köln hat in seiner 5. Sitzung am 25.09.2015 das Regionalplanänderungsverfahren eingeleitet (vgl. § 19 Landesplanungsgesetz (LPlG) NRW).

Details zur Regionalplanänderung gibt es hier:

http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/verfahren/32_regionalplanungsverfahren/teilabschnitt_koeln_planaenderungen_23/index.html

Hier das Wichtigste aus umfangreichen Unterlagen, der Plan-Entwurf für den neuen Regionalplan:

Regionalplan 200

Zusammengefasst: Für Auweiler-Esch sind 22 Hektar neue Siedlungsflächen geplant, unter anderem im Erholungsgebiet Stöckheimer Hof. Zwischen und Auweiler und Esch bleibt ein regionaler Grünzug erhalten.

Mit dem Beschluss des Regionalrates am 25.9.2015 beginnt eine 2-monatige öffentliche Auslegung des Regionalplanentwurfes und eine Öffentlichkeitsbeteiligung. Eine Beteiligung ist vom 02. November 2015 bis einschließlich 15. Januar 2016 möglich

Hier der zunächst von der Bezirksregierung abgelehnte Entwurf des Flächennutzzungsplans für Auweiler-Esch, der das Regionalplanänderungverfahren notwendig macht: Mit der Ausnahme der Fläche zwischen Auweiler und Esch wird FNP-Plan nun zur endgültigen Umsetzung vorgeschlagen.

FNP

Und so sieht der Entwurf des Flächennutzungsplans mit neuem Autobahnanschluss zur A57 und nördlicher Erweiterung des Gewerbegebietes Pesch aus:

FNP Anschluss A57

Link: Flächennutzzunsplan mit dem neuem Autobahnanschluss

Quelle: http://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=33592&voselect=9764

Erholungsgebiet Stöckheimer Hof Infotafel am Escher See Eingang Parkplatz Sundown Beach:

Karte Zweckverband

Dies war die Planung für Auweiler-Esch im Rahmen der Regionale 2010:

NVZ_EH_Karte_1

NVZ_EH_ Karte_2

Quelle: http://www.regio-gruen.de/regiogruen-verstehen/die-projekte/projekte-nord/erholungsgebiet-stoeckheimer-hof/index.html

Praktisches zu dieser Seite:

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Lokales zu Esch: http://www.esch-aktuell.de/

Lokales zu Auweiler: http://www.maigesellschaft-greesberger-1926.de/

Auweiler-Esch-Aktuell

Auweiler-Esch-Aktuell(at)gmx.de

Written by Chefredakteur

Dezember 18, 2011 um 7:50 pm

24 Antworten

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  1. Das NVZ soll der fußläufigen Versorgung dienen. Wird aber jemals jemand aus Auweiler zu Fuß zum Einkaufen bis an den Ortsrand von Esch gehen? Selbst innerhalb von Esch werden doch die meisten Wege per Auto zurückgelegt, obwohl fast alle Wege zu Fuß oder per Rad möglich wären!
    Dementsprechend wird beim Bau des NVZ wohl kaum auf den Bau von ausreichend Parkplätzen verzichtet, was wiederum mehr Verkehr anzieht.
    Erst gestern ereignete sich an der Einmündung Auweiler Str. / Palmkäulchen wieder ein schwerer Unfall (obwohl eigentlich nur 30 km/h gefahren werden darf). Wie sollen denn bei noch stärkerem Verkehr die Schüler auf ihrem Schulweg geschützt werden.
    Grundsätzlich hat derjenige, der bereits mit dem Auto unterwegs ist, durch den Neubau des NVZ keinen entscheidenden Vorteil.

    Abgesehen vom zusätzlichen Verkehr mit den obligatorischen Nachteilen bezüglich Lärm, Luftverschmutzung und Verkehrssicherheit und der extrem unschönen Tatsache, dass wertvolle Grünfläche vernichtet wird, erschließt sich mir auch nicht, warum in Esch hinsichtlich Konsum überhaupt eine Versorgungslücke existiert.

    Wenn die Bürgerbefragung zustand kommt, wird dann nur gefragt, ob ein NVZ gewünscht wird (ja /nein), oder z.B. auch welche Art der Versorgung überhaupt vermisst wird oder ob nicht ein alternativer Standort viel sinnvoller wäre (z.B. in Auweiler [obwohl sich dort nicht einmal ein Bäcker gehalten hat]), etc., etc. …?

    Anonymous

    März 8, 2012 at 2:07 pm

  2. Ich bin vollkommen der Meinung von Anonymus und strikt gegen ein Einkaufszentrum zwischen Esch und Auweiler. Die Felder rund um Esch und Auweiler sind mir erherblich wichtiger als ein Einkaufszentrum. Das Bebauen von Grünflächen sollte hier NICHT weiterverfolgt werden. Ich lebe am Stadtrand weil Esch und Auweiler noch viel Natur und Freifläschen zum Durchatmen bieten.

    Naturliebhaberin

    März 9, 2012 at 5:04 pm

  3. Anonymous und Naturliebhaberin haben es bereits dargestellt: Sinn und Zweck eines über die bereits vorhandene Versorgung hinausgehenden abseits gelegenen Zentrums bleiben völlig im Dunkeln. Der Anteil der Bevölkerung in Esch/Auweiler, der von einem solchen Zentrum mehr Nutzen als Schaden hätte (Problempotenzial siehe bitte oben, es ist alles dabei), bewegt sich aufgrund der geplanten Lage bestenfalls im niedrigen zweistelligen Bereich. Und diejenigen Kundinnen und Kunden, die ein solches Zentrum mit dem Fahrzeug oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen wollten, könnten genausogut eine der vorhandenen Versorgungsressourcen anfahren. Im Grunde gewinnt niemand etwas, es wird nur wieder einmal ein Stückchen „Landschaft“ zugepflastert und mit hässlichen Bauwerken verunstaltet. Dieses Projekt ist so überflüssig wie ein Kropf.

    Randir

    März 9, 2012 at 8:16 pm

  4. Bin genau wie meine Vorredner absolut GEGEN das Projekt und siehe darin mal wieder ein typisches Beispiel, dass hier am Bürger vorbei geplant wird. Habe noch nie ein NVZ vermisst, da ich mich mit den vorhanden Geschäften im Umkreis bereits bestens versorgt sehe, die auch von Leuten ohne Auto per Bus perfekt erreicht werden können. Wäre sehr dankbar, wenn sich die Politiker mal für sinnvolle Dinge einsetzen würden, wie z.B. eine Busverbindung zwischen Esch/Auweiler-Pulheim, die von Bürgern ohne und mit Auto wirklich vermisst wird.

    Martina

    März 10, 2012 at 8:25 pm

    • wenn man mal mit dem bus in esch fahren kann, dann nur, wenn man das glück hat, dass man im gleichen augenblick fahren möchte wenn sich die kvb erbarmt auch mal durch esch zu tuckern. der öpnv hier ist ein witz! es gibt nur die autoanbingung und die parkplatz-situation in der weiter unten angesprochenen krahwinkel siedlung ist der blanke horror falls man nicht gerade das glück hat nen parkplatz zu suchen während die anderen mittags arbeiten sind. öpnv richtung pulheimer bahnhof und bessere/sinvolle anbindung an köln wäre sehr viel wichtiger als ein NVZ.

      Jürgen

      März 17, 2012 at 10:34 am

  5. Wir sind ebenfalls absolute Gegner dieses Projekts.
    Argumente sind zuhauf gefallen und es bleibt die Feststellung, dass die angeordnete Versorgungslücke schlichtweg nicht besteht.
    Wir hoffen auf die Bürgerbefragung und darauf, dass Auweiler und Esch ihren dörflichen Charakter behalten dürfen und nicht wie Widdersdorf, Brauweiler oder viele andere schöne Fleckchen durch zwangsimplantierte Einkaufstempel einen erheblichen Teil ihres Charmes unwiederbringlich verlieren.

    Marco

    März 11, 2012 at 8:58 am

    • den Ausdruck „zwangsimplementierte Einkaufstempel“ finde ich richtig gut.

      Randir

      März 11, 2012 at 3:43 pm

  6. Ich bin gegen ein Einkaufszentrum zwischen Esch und Auweiler.

    Das Zubauen von Feldern rund um Esch, Pesch und Auweiler muss gestoppt werden.

    Ich lebe am Kölner Stadtrand wegen der Ruhe, der Natur, dem dörflichen Charakter und der besseren Luft.
    Ein Nahversorgungszentrum habe ich in den letzten 18 Jahren nicht vermisst.

    Ich arbeite im Zentrum von Köln und fahre oft mit dem Fahrrad von Esch zur Arbeit.

    Außerhalb der Militärringstraße und des Kölner Autobahnringes wird die Luft merklich besser und der Lärm und Stress lässt deutlich nach.

    Kein NVZ für Esch und Auweiler !!!

    Rolf

    März 11, 2012 at 7:17 pm

  7. Leider ist dieses Projekt NVZ – wie oftmals – ein politisch motiviertes, das auf reinem Profitdenken gründet und dabei völlig an den Interessen der Bürger vorbeigeht.

    Wir leben schon länger in Esch und hatten noch nie das Gefühl einer Unterversorgung. Der ländliche/dörfliche Charakter ist der Grund für die Wahl von Esch als Wohnort; nicht die Auswahl der Einkaufsmöglichkeiten – zumal im nahen Umkreis (auch erreichbar per ÖPNV) etliche Geschäfte der unterschiedlichsten Ausrichtung und Kategorie vorhanden sind. Und wenn ich aufs Land ziehe, nehme ich Anfahrtswege in Kauf; ansonsten könnte ich ja auch direkt im Stadtzentrum wohnen!!!

    Noch einmal kurz zur Bürgerbefragung – für das Ergebnis ist die Formulierung der Fragestellung sicherlich von großer Bedeutung. Kann man hier Einfluss nehmen?
    Allerdings, wäre es wahrscheinlich wichtig – für den Fall der Fälle, dass die Bürgerbefragung „nach hinten los geht“- einen Plan B in der Tasche zu haben. Vielleicht ist es z.B. möglich eine alternative Fläche zu finden, auf der das NVZ angesiedelt werden könnte, ohne in Naturschutz und Interessen der Bürger einzugreifen.

    Ina

    März 11, 2012 at 7:35 pm

  8. Also ich kann das nicht verstehen, wie man sich gegen so ein Konzept stellen kann..uns,Escher,Auweiler kann nichts besseres passieren als ein NVZ.als ein Supermarkt.es gibst so viele Gründe die dafür sprechen.andere Bürger in anderen Stadtteilen sind froh drüber einen supermarkt in unmittelbarer Nähe zu haben.wir dagegen stellen uns dazwischen.ich kann das nicht verstehen.muss das sein dass wir immer mit dem Auto dem zum kleinen Einkauf fahren müssen.müssen wir für jeden kleinen Einkauf Benzin verbrauchen,müssen wir alle bürger die Umwelt für jeden kleinen Einkauf verdrecken.müssen wir verhindern,mehr Bürger nach esch aufgrund des NVZ zu ziehen.müssen wir verhindern dass Esch soviel Arbeitsplätze Mit dem NVZ schafft.ein Deutliches NEIN.
    Ws gibst nichts besseres.wie schaffen damit mehrere hunderte Arbeitsplätze.wir schonen damit die Umwelt.wir tun den älteren damit einen Riesen großen gefallen,weil sie dann ihre Einkäufe zufuss erledigen können.wir ziehen damit mehr Leute nach Esch,Auweiler.alles spricht dagegen.
    Wenn man dagegen spricht,sollte es einen ausführlichen deutlichen nachvollziehbaren Grund geben.wir können froh sein dass esch Auweiler damit wächst.dass wir bessere Bilder nach Esch bringen.
    Also man sollte sich da Richtug Gedanken drüber machen

    Anonym

    März 12, 2012 at 10:09 pm

    • Kommentare über den Zusammenhang zwischen seriösem Inhalt und seriöser (Schrift-)Form verkneife ich mir an dieser Stelle einmal und möchte gleich fragen, wo denn eigentlich das Problem sein soll, von Auweiler aus zu Fuß zum Edeka zu gehen? Wir machen das jedenfalls regelmäßig.

      Insofern glaube ich auch nicht, dass es so wahnsinnig viele Fußlahme gibt, die an der bisherigen Distanz scheitern müssten, den 750m kürzeren Weg (google maps) aber noch mit Bravur gemeistert bekämen.
      Da gebe ich einigen Vorrednern Recht, die eine bessere Busverbindung für zweckmäßiger hielten.

      Wenn es rein um die Erreichbarkeit ohne Motorisierung ginge, würde auch ein dezent in den Ort eingegliederter Supermarkt reichen, hier reden wir aber von einem NVZ mit Discounter und Drogerie etc. und dem üblichen Parkplatz (siehe Beispielbilder in diesem Blog) und das hat in dörflich strukturierten Orten keinen Platz; wörtlich und übertragen.
      Wobei ich persönlich eben nicht einmal die Notwendigkeit der dezenteren Supermarkt-Variante sehe.

      Marco

      März 14, 2012 at 9:41 am

  9. Es ist schon sehr befremdlich zu lesen, dass man hier im Namen der Auweiler Bürger spricht.
    Wen hat man da denn befragt? Mir ist nicht bekannt, dass überhaupt darüber gesprochen wurde.

    Es steht außer Frage, dass der Ortsteil Esch ganz ordentlich versorgt ist.
    Für die Bewohner In Köln-Auweiler steht jedoch lediglich ein Kiosk und eine
    Gaststätte zur Verfügung. Zwischenzeitlich bilden die über 60-jährigen die quantitativ
    größte Bevölkerungsschicht. Viele von ihnen können nur mit Nachbarhilfe oder
    seltener KVB Verbindung in Esch einkaufen. Viele diese Menschen würden aber die
    Hälfte des bisherigen Weges bis zum geplanten NVZ zu Fuß gut schaffen.

    Ich meinerseits behaupte, mindestens die Hälfte der Auweiler Bürger ist schon heute
    f ü r ein solches NVZ und die neue Siedlung mit über 70 Einfamilienhäusern am Rande nach
    Bocklemünd würde sicher ebenfalls über eine Versorgung vor Ort begrüßen.

    PS.: Warum schreibt hier eigentlich niemand mit seinem vollem Namen? Man könnte ggfs. viel besser
    in eine Diskussion kommen.

    Dieter Voß

    März 14, 2012 at 10:23 am

  10. Danke Dieter 😉 für deinen Beitrag welchem ich voll Zustimme. Die Eigentlichen Gegner des NVZ ESCH/AUW kommen ohnehin aus der Krawinkel-Siedlung. Denen ist das Bauvorhaben nämlich ein Dorn im Auge. Gebaut wird da ohnehin, wenn da kein NVZ hinkommt dann wohl noch so eine schöne Krawinkel Siedlung
    Man wird ja sehen was kommt

    Simon

    Anonymous

    März 14, 2012 at 1:33 pm

  11. Ich kann hier ehrlich gesagt niemanden finden, der für sich beansprucht die Meinung ganz Auweilers oder Eschs wiederzugeben…
    Ich selbst habe zugegebenermaßen die relativ pauschale Formulierung „…, dass die angeordnete Versorgungslücke schlichtweg nicht besteht.“ gewählt, bin aber auch dieser Überzeugung.
    Zur näheren Erläuterung:
    Das Gefühl, mit Gütern des täglichen Bedarfs ausreichend gut versorgt zu sein, kann offenbar subjektiv sehr unterschiedlich wahrgenommen werden.

    Ich empfinde die Strecke Auweiler/Edeka noch als Fußweg, andere finden die Hälfte noch als vertretbar, wiederum andere können sich tatsächlich alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr so gut bewegen und wollen verständlicherweise nicht auf ein selbstständig geführtes Leben verzichten.
    Darunter sind manche, die noch 400m gehen würden, andere schaffen vielleicht aber nur noch 200m; wo soll da die Grenze zur Unterversorgung gezogen werden?

    Einige brauchen unbedingt Waren, die nur Edeka und nicht Rewe führt und können mit dem Sortiment bei Netto nichts anfangen, würden aber bei Lidl durchaus ihren Bedarf gedeckt bekommen.
    Die Geschmäcker, was es braucht um sich ausreichend versorgt zu fühlen, gehen meiner Meinung nach ebenfalls deutlich auseinander.

    Wenn dann die Geschäfte stehen, muss natürlich sichergestellt sein, dass sich niemand mit Parkplätzen unterversorgt fühlt und es werden weitere Fläche zugebaut.

    Ich bin zugegebenermaßen sehr skeptisch, was das vielfache Pro-NVZ-Argument der besseren Erreichbarkeit zu Fuß angeht.
    Denn anders als bei einem normalen Supermarkt sehe ich so gut wie nie jemanden ohne Auto bei Lidl, Aldi, Netto etc. einkaufen, da man dort üblicherweise seine Großeinkäufe erledigt.

    Dies entkräftigt meiner Meinung nach gleichzeitig das gute Argument, Alten und Kranken die Möglichkeit zu geben sich selbst einzudecken, da diese meistens kleinere Mengen und Verpackungseinheiten brauchen, als die großen Discounter sie anbieten.
    So kenne ich es jedenfalls aus der eigenen Verwandtschaft und auch aus meiner Zeit als Zivi, als ich in Ehrenfeld für etliche Senioren einkaufen gegangen bin.
    Fälle also, mit denen jetzt u.a. (!) für ein NVZ geworben wird, die aber in meinem Beispiel nicht einmal selbst hätten einkaufen können, wenn sich der Aldi im Erdgeschoss desselben Gebäudes befunden hätte.

    Eine am Schreibtisch entworfene Formel, nach der die Versorgung berechnet wird ohne Rücksicht auf die lokalen Gegebenheiten zu nehmen, wird natürlich für Diskussionen sorgen.
    Was ins Gewerbegebiet Pesch passt, kann wohl zurecht in Auweiler/Esch als störend empfunden werden.

    Insbesondere wenn Auweiler in dem Maße wachsen wird, wie es der geänderte Flächennutzungsplan vermuten lässt, mag es sein dass der Ruf nach Einkaufsmöglichkeiten größer wird, aber ich persönlich halte einen normaldimensionierten Supermarkt an behutsam ausgewählter Stelle für das Maximum des Hinnehmbaren; aber nochmal:
    selbst diese Notwendigkeit sehe ich aus eben genannten Gründen nicht.

    P.S.
    @Herrn Voss
    mehr als meinen Vornamen bin ich nicht bereit, im Internet preis zu geben;
    die Qualität der Diskussion steht meiner Meinung nach aber auch in keiner Verbindung dazu.
    Anders wäre das natürlich, wenn wir uns im Pohlhof, Goebels, Miro, oder zu Kaffe und Kuchen verabreden wollten, aber allzu große Freigebigkeit von Daten im Internet ist nicht jedermanns Sache…

    Marco

    März 14, 2012 at 2:36 pm

  12. Toll, dass der Entschluss für eine Bürgerbefragung ausgefallen ist. So bekommen hoffentlich nun alle Escher und Auweiler Bürger die Möglichkeit Ihre Meinung kund zu tun. Diese Seite ist natürlich schon eine tolle Möglichkeit sich im Vorfeld schon zu äußern. Die von den Befürwortern hier aber immer angegebene angebliche Hauptzielgruppe (Altersgruppe 65+, ohne Auto und schlecht zu Fuss) wird aber sicherlich mangels PC (-Erfahrung) hier eher wenig vertreten sein. Ich selber bin Escherin und gegen das geplante NVZ. Die derzeit bestehende Infrastruktur ist m.E. absolut ausreichend. Im EDEKA gibt es nahezu alle Artikel des täglichen Bedarfs. LIDL und ALDI sind einfach mit dem Bus zu erreichen. Zu verbessern wären hier sicherlich die Busverbindungen, dann wäre es auch für Bürger die schlecht zu Fuss sind einfacher sich selbst zu versorgen. Vielleicht sind hier aber auch bessere Konzepte wie z.B. ein Einkaufs-Lieferservice gefragt. Das Geld, das für den Neubau einer solchen Anlage notwendig wäre, könnte hier entsprechend sinnvoll im Rahmen von Fördermöglichkeiten genutzt werden. Neben dem Aspekt „weitere Bebauung“ gegen „Naturgebiet“, gibt es aber auch noch zwei weitere Gründe gegen den Bau des NVZ: Tolle Angebote z.B. der Dorfgemeinschaft an Karneval werden derzeit leider immer wieder überschattet von Negativerlebnissen mit Gruppen von Jugendlichen aus Chorweiler, Bocklemünd etc., die auch immer grössere Polizeieinsätze mit sich bringen.
    Bilder des Escher Sees mit entsprechenden Verschmutzungen nach Partyabenden gibt es auch schon genügend. Ich befürchte, dass dies nach Einrichtung eines NVZ weiter zunehmen wird.
    Desweiteren ist anzunehmen, dass sich das Verkehrsaufkommen stark erhöhen wird. Ich kann verstehen, dass die Auweiler Bürger einen höheren Bedarf am NVZ sehen könnten als die Escher Bürger. Mich würde aber interessieren ob dies auch so bleiben würde, wenn sich künftig das Verkehrsaufkommen durch Auweiler vervielfachen würde. Wo bleibt dann der vielgelobte ländliche Charakter? Der Grund für viele Bürger weg von der Stadt ins ländliche Umfeld zu ziehen?! Ich hoffe auf eine breite Beteiligung bei einer hoffentlich bald erfolgenden Umfrage.

    Stefanie

    März 18, 2012 at 1:12 pm

  13. „Wohnen wie im Urlaub“ mit dieser Überschrift habe ich 1988 in Köln-Esch in der Krawinkel-Siedlung ein Haus gekauft. Da ich vorher schon fast 25 Jahre „Erfahrung in Sachen Esch“ hatte, war es mir Recht in das geplante Naherholungsgebiet zu investieren. Das mittlerweile die Wohnqualität durch die lächerlichen Baumassnahmen vor unserer Haustüre massiv abgenommen hat sei dahingestellt. Die Versorgungslage im Ort ist angemessen. In Auweiler hat man schon in den 1970er Jahren den lokalen Einzelhändler kaputtgehen lassen. Die Krönung der städtischen Ignoranz ist jedoch der ÖPNV in Form der Anbindung
    der Buslinien durch Esch in Richtung Sinnersdorf, Chorweiler und Bocklemünd. Auch ich hätte mich Ende der 1980er Jahre für „Remmidemmi in der City“ entscheiden können, bin aber bewußt in Esch geblieben und hab auf das Naherholungskonzept Stöckheimer Hof mit der Rekultivierung der Baggerlöcher, die jetzt so schön Escher und Pescher See heissen, gesetzt besser gesagt ich bin drauf hereingefallen. Mehr Verkehr durch unsere Orte wegen eines größeren EDEKA und eines ALDI bzw. LIDL sind gegen die Grünflächen gerechnet einfach Schwachsinn.

    Die Gretchenfrage hier muss heissen: WER PROFITIERT DAVON?

    Wer hier von hunderten von Arbeitsplätzen schwafelt hat schlichtweg keine Ahnung. Die werden höchstens kurzfristig zur Errichtung der Gebäude gebraucht und die werden wahrscheinlich sowieso aus Osteuropa hier zu Besuch sein und lautlos wieder verschwinden. Die wenigen neu geschaffenen Arbeitsplätze beim Discounter Aldi und bei Lidl werden wohl aus den umliegenden Filialen abgezogen. Ebenso das Personal von Deichmann für die exclusive Schuhmode. Da Schlecker sein Engagement hier in Esch überdenkt wird wohl eine andere Drogeriemarktkette angesiedelt welche ebenfalls kaum in nennenswertem Umfang Personal in Esch einsetzen wird.

    Ich bin klar gegen den geplanten Bau eines Nahversorgungszentrums so wie in Köln-Widdersdorf.
    Der Erholungswert für uns hier in Esch und Auweiler hält uns „einsatzfähig“ um die kostenintensiven
    Ideen unser gewählten Volksvertreter umzusetzen, welche sich selbst verwirklichen, planlos aber kostenmässig voll zu unseren Lasten.

    Wolfgang

    März 19, 2012 at 3:00 pm

  14. Hab hier nochwas interessantes über Esch gefunden. Allen Widerständen zum Trotz ist Esch mit seinem Versorgungsangebot gut aufgestellt. Die Verkehrsverbindungen sind unangemessen.

    http://www.vpl.tu-dortmund.de/cms/Medienpool/PDF_Dokomunte/Arbeitspapiere/AP07_von_Birgit_Kasper.pdf

    Wolfgang

    März 19, 2012 at 3:16 pm

  15. Wir Bürger von Auweiler sind stolz darauf, in einem Ort zu wohnen, der zum schönsten Ort Kölns gewählt wurde. Wir sind stolz darauf, in einem Ort ohne Ampeln und ohne Hochhäuser zu wohnen. Wir lieben die Natur und sind aus diesem Grund hierher gezogen. Wir mögen die Nähe zur Innenstadt, die wir in 15 Minuten mit dem Auto erreichen können und wir lieben die dörfliche Idylle, die Auweiler uns bietet. Ein NVZ würde diese Idylle zum großen Teil ruinieren, was sehr schade für unseren kleinen Ort wäre.
    Wünschenswert wäre eine Busverbindung nach Pulheim. Diese fehlt wirklich.

    Bürgerin

    März 26, 2012 at 12:33 pm

  16. Wir haben uns vor einigen Monat ein Haus in Auweiler gekauft und haben ein Schrecken bekommen wo wir von der Planung gehört haben.Wir sind ebenfalls strikt dagegen.Wir sind ebenfalls der Meinung das in den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel investiert werden sollte denn dies sind sehr schlecht.

    Neubürger

    März 30, 2012 at 2:44 pm

  17. Hallo zusammen,

    Hoffen wir mal dass das wirklich schon geplant ist und dass es durch ist dass wir endlich mal ein NVZ bekommen und wir endlich mal einen neuen supermarkt in unserer Nähe haben,den wir auch mal zufuss besuchen können.es ist unglaublich dass manche dagegen sprechen.ich kann es einfach nicht verstehen.wir sind klar unterversorgt in Esch.uns würde nichts anderes als ein NVZ helfen bzw. Ein Supermarkt.

    Anonym

    April 4, 2012 at 10:59 am

    • Keiner sieht die Alten oder Kranken Leute, die mit den Einkaufstüten von Auweiler nach Esch und zurück mit dem Rad unterwegs sind um sich Lebensmittel zu besorgen oder vom Sohn oder Enkel gefahren werden müssen.Jeder möchte oder kann auch keine 3 bis 4€ für den KVB Bus ausgeben um zum Edeka zu kommen oder um sich ein paar Schnittblumen zu holen.Es hat nicht jeder 1-2 Autos vor der Tür stehen um mal schnell die Einkaufstüten in den Kofferaum zu packen.

      Anonymous

      Juni 16, 2012 at 4:45 pm

  18. Ich habe versucht auf http://www.landschaftsbild.org eine Stellungnahme und einen Kommentar abzugeben. Und obwohl ich täglich am rechner arbeite und mir einbilde ein halbwegs versierter Nutzer zu sein ist es mir nicht gelungen. Also bin ich entweder zu d… oder das tool ist mit absicht so gestalltet, daß möglicht wenige Bürger ihre Meinung abgeben.
    Aber zum Theme: Wozu das NVZ in Esch?
    Nach allem was ich bisher gelesen habe kommt da nichts rein, was wir nicht schon haben – Lebensmittel, Blumen, Zeitungen. Soll der Edeka, Blumen Weßling, der Kiosk und die Postfiliale in den Neubau umziehen und wenn ja was passiert dann mit den Bestandsimmobilien? Verfallen? Neunutzung – welche? Wenn die vorhandenen Läden nicht umziehen – wozu zusätzliche?
    Wir haben in Esch edeka, Blumen Weßling, den Kisok, die Post und in Pesch direkt daneben Aldi, Lidl, Expert, ich verstehe also nicht ansatzweise was fehlt und welche Bedarf da noch sein soll.
    Für mich sieht das ganze nur nach einer Investition aus, die für einige wenige Geld bringt und für viele zugebaute Landschaften, mehr LKW- und PKWverkehr, und zusätzlichen Lärm und Dreck.
    Wie gesagt, die Notwendigkeit für ein NVZ in Esch kann ich als Bewohner von Esch nicht erkennen.

    Sven

    Juni 5, 2012 at 12:32 pm

    • Hallo Welt,

      ich möchte mich in weiten Teilen meinem Vor-„Schreiber“ anschließen,..als noch „junger“ Mann und MAC-Nerd ist http://www.landschaftsbild.org absolut zu nicht zu gebrauchen,….unverständlich, kompliziert, nicht praktikabel.

      Wenn es darum geht, Stimmen, Mistreiter GEGEN das NVZ zu gewinnen , dann ist dies leider mit diesen Seiten nicht sehr Massenkompatibel,…,…

      Als Familienvater und Neu Escher wünsche ich mir natürlich sehr viel „Grün“ und Natur vor meiner Haustür,… ich möchte auch garnicht auf die Fakten bezüglich des drohenden Verkehrsaufkommen eingehen,..alles schon auf dieser Seite thematisiert (auch wenn nicht unbedingt richtig verständlich) Klar, in Esch gibt es alles für den täglichern Bedarf, auch nach der Schlecker Pleite,.. allerding smüsste auch hier die Politik den Eimzelhandel stärker fördern!!!

      DAS NVZ ist lediglich eine Verlagerung des Lebensmitelleinzelhandes von der Donatusstr. und von Kausemanns, bzw. der anderen Geschäftze in das NVZ,…aber einen weiteren City-Center in Miniatur (bei allem Respekt) möchte ich hier nicht!

      Aber in meinen Augen geht es doch für uns um etwas ganz anderes, nämlich Liebgewonnenes zu erhalten,.früher wurden solche Vorgehensweisen „Anarchie“, „Rebellion“ oder Punk genannt,.

      Gundsätzlich ist es aber von Nöten, die jeweiligen Dorfgemeinschaften mit ins Boot zu holen, um etwas zu erreichen.

      Grudsätzlich könnte ich noch weiter schreiben und viele Dinge anmerken,..FAKT ist jedoch, wen wir Escher-Auweiler möchten, dass „Unser“ Dorf auch unser Dorf bleiben soll, dies nur über PR und Aufklärung geht. Und da sind leider einzelne Flyer an Pinnwänden nicht ausreichend,…Ein Infotag vor z.B. RDEKA wie es die Politiker kurz vor dne Wahle praktiziert haben, wäre da wesentlich hilfreicher ,… in diesem Sine,…PEACE!

      Horst Kevin, der II. in der Thronfolge der von Polombos, Königreich von und zu Abmerop.

      Juni 7, 2012 at 11:33 pm

  19. Dreist, frech und unverschämt
    Liebe Hundebesitzer. Rund um Esch – Auweiler gibt es keine Hundefreilaufflächen. Wer also im Glauben ist das alles was Grün ist gleich einer Freilauffläche ist, weit gefehlt. Dem ist nicht so es handelt sich hier um Landwirtschaftliche Nutzflächen. Es sind Flächen auf denen unseres lieben Vierbeiner nichts zu suchen haben. Es ist frech und dreist dem Landwirt gegenüber seine Hund frei über das Feld laufen zu lassen, da er dafür sorgt das wir unser täglich Brot auf den Tisch bekommen. Auch nach der Getreideernte verbliebenes Stroh und Gemähtes Gras ( Heu ) wird dem Lieben Vieh ( Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde ) als Futter zu Verfügung gestellt. Welches Tier möchte die Hinterlassenschaften von unseren Vierbeinern im Futter haben? Keines! Oder setzen Sie ihrem Hund solch ein Futter vor die Nase? Es ist ziemlich unverschämt seinen Hund über das Feld zu scheuchen um ihn dort Knöchel tiefe ( stellenweise habe ich auch schon größere Kräuter gesehen ) graben zu lassen. Auch improvisierte Spielzeuge wie Astwerk für den Hund haben auf dem Feld nichts zu Suchen.

    Hier die Ausdrückliche BITTE an jeden Hundebesitzer

    Bleiben Sie mit ihrem Hund auf dem Feldweg!!!!!
    Auch sie als Fussgänger bitte nicht auf das Feld.

    Hinweis an denjenigen der es sich zum Spaß macht an dem Grünstreifen unterhalb des Pumwerk Esch die gesetzten Zaunpfähle zu ziehen und diese über den Zaun des Pumpwerk „entsorgt“, möge gesagt sein das er sich hier auf einem Privatgelände bewegt. Rechtliche Schritte wie zum Bespiel Sachbeschädigung werden hier nicht ausgeschlossen.

    Simon Ingwersen. Auch Hundebesitzer

    März 4, 2017 at 9:48 am


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